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die gute Nachricht ist , dass du dir das Ultraschallen sparen kannst
da der Druck gleichmäßig niedrig ist , liegt es nahe , dass ihr irgendwas beim Wechseln der Zylinder-Dichtungen falsch gemacht habt |
Wüsste nicht was schiefgelaufen sein sollte...
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Ventilspiel kontrollieren, Steuerzeiten nochmal checken.
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gängige Gründe für geringe Kompressionswerte
wenns an den Dichtungen liegt - Fuß und/oder Kopfdichtungen zu dick - Zylinderkopfschrauben nicht richtig angezogen - Zylinderkopfdichtung beschädigt - Dichtflächen nicht plan wenns an den Ventilen liegt - Spiel zu gering - Sitz oder Ventil beschädigt wenns an den Kolben/Zylindern liegt - Verschleiß |
Vollgas gegeben?
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Bei 6 bar nützt auch Vollgas nichts mehr - der Vogel ist tot!
Im Grunde hätte er sich ca. 30 Posts + Nerven sparen können, wenn er gleich gemacht hätte was ihm geraten wurde...... Jetzt gehts an die Fehlersuche: Ventile, Dichtung oder Kolbenringe?.....ich bin gespannt...! |
Zitat:
Da die Maschine vorm Dichtungswechsel samt Ventilspieleinstellung deutlich besser lief, würde ich Verschleiß eher ausschließen. |
Ja, habe ohne Vergaser gemessen.
Allerdings war der Motor deshalb natürlich auch kalt.. |
Zitat:
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Warm kannste ca 1 bar dazurechnen. Ist immernoch zu wenig.
Naja, eigentlich wird warm gemessen. Der letzte Motor den ich kalt gemessen hab, hatte 11,5 bar...also kerngesund :) |
Zitat:
Langsam wirds echt nervig mit dem Bock. |
Um das nochmal klarzustellen:
Laut Wartungsanleitung wird die Kompression bei betriebswarmem Motor gemessen. Dafür gelten auch die Werte von 10-14 bzw. 8 bar Verschleißgrenze. Hab ich bisher immer falsch gemacht ;) |
Also dann baue ich nacher den Vergaser wieder zusammen und ein.
Dann wird nochmal die Steuerkette überprüft, ob alles mit den Markierungen usw passt. Noch eine Frage; im WHB steht, dass u.a. der Zylinder u. Zylinderkopf bei eingebautem Motor abnehmbar ist. Wie soll das gehen? Das haben wir uns schon beim Dichtung wechseln gefragt und haben dann eben den Motor ausgebaut. |
Ich habs auch noch nicht probiert, werds aber beim nächstem Mal so machen bzw. versuchen.
Ist bestimmt fummelig...wird ja schon mit dem Ventildeckel zu eng, wenn noch die Gehäuseentlüftung drauf ist. Aber wenn das Handbuch sagt, dass das klappt, dann glaub ich dem Handbuch :) |
da du den Zylinder ja erst vor kurzem runter hattest wird alles vermutlich sowieso deutlich einfacher gehen
bist ja inzwischen schon "Fachmannn" :up: |
So oft wie ich jetzt alles an der GS jetzt schon abgebaut hatte...
Kann das Öl drinbleiben falls ich den Zylinderkopf abnehmen sollte? Bis wohin ist ca der Ölstand? |
Wenn du dir mal die Länge des Peilstandes anschaust, wirst du merken, dass Kopf und Zylinder noch weit weg vom Ölpegel sind.
Bei zu hohem Ölstand panschen gerademal die Pleuel im Öl. Die Dichtungen sind einweg, oder? Weiß nicht, was du dir davon versprichst, alles nochmal zu zerlegen, aber wenn du den Kopf abnimmst, wist du auch wieder die Fußdichtung ersetzen müssen? Kontrollier erstmal das Ventilspiel. Wenn der Kopf runter ist, kannst du die Ventile auch auf Dichtheit prüfen (einfach die Brennraumseite mit Benzin füllen und schauen, wie schnell der Sprit versickert...im besten Fall gar nicht/sehr langsam). Steuerkette vs. Nockenwellen Positionen hast du nochmal nach der Suzuki Wartungsanleitung kontrolliert? |
Das mit dem Ölstand war mehr "Neugier"
Steuerkette und Ventilspiel kontrolliere ich nacher. Möchte erst den Vergaser wieder zusammenbauen. |
Kopf und Zylinder kann bei eingebautem Motor demontiert werden - ist kein Problem, da ausreichend Platz. Öl bleibt im Motor.
Achtung auf die Steuerkette! Sollte dir nicht reinfallen (kann man aber wieder rausfischen). Darauf achten das sie nach Zusammenbau am Zahnrad der KW bleibt und nicht daneben ist....... |
N Abend,
Habe hoffentlich das Problem gefunden. Die Nockenwellen sind um einen Zahn verdreht, liegt wahrscheinlich daran, dass wir dem OT nur über den Kolbenstand im Zylinder bestimmt haben. Jetzt habe ich den R OT über den Zündrotor ausgerichtet. Jetzt passen die Nockenwellen um den einen Zahn nicht, werde morgen auch noch ein Bild posten wenn ich mehr Zeit habe. Das Ventilspiel war beim kurzen überprüfen ein gutes Stück grösser als von uns eingestellt. Der Motor war aber auch warm. Muss ich dann bei kaltem Motor nochmal messen. Vielen Dank zwischendrin an alle die hier kräftig helfen und mir noch Hoffnung geben :kult: Gruss |
Warum nocht gleich den OT über den Zündrotor eingestellt?
Dafür sind die Markierungen da... Warm ist das Ventilspiel kleiner als kalt. Ich hoffe du bekommst das alles wieder gut hin und bin dann auf die Kompressionsmessung gespannt. Wenn die gut ausfällt, lässt das ja hoffen, dass die Ventile bei einem Zahn falsche Steuerzeiten nichts abbekommen haben. |
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Genau, mit dem Fäustel auf den Kopf..
So gings mir auch. Im Anhang ist die Stellung des Zündgeberrotors, wie die Kerben an den NW und die Markierung Nr. 1 passen. Sehe ich das richtig, dass die rot markierte Linie am beweglichen Teil mit der Linie am festen Teil (grüne Markierung) fluchten muss? |
Ja!
Wenn ihr das nächste mal am Motor rumbastelt, dann bitte mit Werkstättenhandbuch! Und dann machst du es genau so wie es dort drinnen steht - das schont deine Nerven und beschert der GS ein längeres Leben..... |
Sooo..
habe gestern die Nockenwellen richtig ausgerichtet und wieder alles zusammengebaut. Siehe da, funktioniert alles wieder. Kompression kalt bei gut 9 - 10 Bar. Das Leistungsloch zwischen 6k und 8k ist jetzt natürlich auch weg. VIELEN DANK an alle die mir hier geholfen haben!!! Ihr seid top! :rock2: Gruß |
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