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Öl: Welches ist das richtige für die GS?
Das es immer wieder Fragen nach dem richtigen Motorenöl für die GS gibt möchte ich hier einen Wegweiser zum Kauf des richtigen Öls geben.
Hier die am meisten gefragten Sachen: F: Kann ich auch PKW-Öl in meinem Motorrad fahren? A: Es wird aber ausdrücklich davon abgeraten! PKW-Öle sind nicht auf die hohen Belastungen ausgelegt, die Getriebe eine Motorrades auftreten - bei PKW erfolgt die Schmierung getrennt. Außerdem enthalten PKW-Öle spezielle, reibmindernde Additive. Diese können bei den Ölbadkupplungen der meisten Motorräder ein Durchrutschen verursachen. F: Welche Spezifikationen/Eigenschaften muß das Öl für die GS haben? A: Auf der Verpackung sollte folgendes stehen: - das es sich speziell um ein Motorradöl handelt (WICHTIG!) - Viskosität: 10W40 (weitere Informationen zu Viskosität siehe unten) - mineralisch oder teilsynthetisch - erfüllt/übertrifft JASO-MA, API-SG (die zwei wichtigsten Prüfnormen für Motorradöle!!! Ein Öl das diese beiden Prüfsiegel bekommt ist für Motorräder geeignet.) F: Welche Öle kann man für die GS empfehlen? A: Neben den großen Herstellern (Shell, Castrol usw.) sind die Öle von Polo und Louis, die die richtige Viskosität besitzen, absolut problemlos und dazu angenehm günstig im Preis. F: Muß das Öl unbedingt die Viskosität 10W40 haben? A: Das eingefüllte Motorradöl sollte wenn möglich die Viskosität 10W40 haben! Falls so ein Öl nicht erhältlich sein sollte ist es auch möglich Motorradöle mit anderen Viskositäten zu verwenden. VORSICHT!!! Die erste Zahl vor dem "W" sollte nicht über 10, und die Zahl nach dem "W" nicht unter 40 liegen. Wenn man sich an diese Regel hält dürfte nichts schief gehen. [m² Nachtrag: Einige rüsten im Sommer auf 20W50 um (um thermischen Problemen vorzubeugen) und sind damit sehr zufrieden, Probleme damit wurden bisher auch noch nicht berichtet. Wenn die Tage/Nächte wieder kälter werden, sollte dann aber auf jeden Fall wieder ein Öl mit niedriger Kalt-Viskosität rein.] F: Kann ich auch vollsynthetisches bzw. mineralisches Öl verwenden? A: Einer Verwendung von vollsynthetischem Öl kann nachteilige Auswirkungen haben. Es kann zu Kupplungsrutschen, undichten Stellen am Motor (Dichtungen) und Unverträglichkeit mit Kupplungsbelägen kommen, die immer mit teilsynthetischen Öl gefahren wurden. F: Lohnt es sich überhaupt mehr Geld für Öl auszugeben, oder reicht auch ein billiges Öl? A: Hierbei muß man unterscheiden! Keinsfalls sollte "Baumarktöl" oder "No-Name-Öl" verwendet werden! Es ist auf jeden Fall der Kauf von Öl namenhafter Hersteller zu empfehlen! Diese können sein: Castrol, Shell, Motul, ELF, Motorex, I-Pone, Bel-Ray, Putoline, Fuchs ... . Weiterhin ist zu sagen das von den großen Motorradaurüstern (z.B. Polo, Louis) Öle angeboten werden die unter eigener Marke verkauft werden. Bei Polo ist das "Polo", bei Louis "DELO". Einer Verwending dieser Öle ist nichts engegenzusetzen da sie von namenhaften Herstellern (z.B.: Polo = Fuchs) abgefüllt werden! Sie sind deshalb so billig weil man den Namen der Firma nicht mitbezahlt und Polo bzw. Louis große Mengen von dem jeweiligen Hersteller abnehmen. F: Geht auch 10W40 Baumarktöl? A: NEIN! Diese Öle sind nicht selten Zweitrafinate (aufgearbeitetes Altöl!) oder es fehlen wichtige Additive! Diese Öle sind für die Verwendung in Motorrädern NICHT geeignet! Sie lassen sich maximal in nicht sehr Leistung orientierten PKW-Motoren verwenden. |
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