gs-500.de

gs-500.de (https://forum.gs-500.de/index.php)
-   Vergaser - Kraftstoff - Drosseln - Tuning (https://forum.gs-500.de/forumdisplay.php?f=36)
-   -   Schwimmergehäuseschrauben fest (https://forum.gs-500.de/showthread.php?t=10612)

03.03.2007 17:51:42

Schwimmergehäuseschrauben fest
 
Hallo,

Vergaser ausgebaut,

eine Schwimmerkammer ist schon offen, die zweiten gehen beide! Schrauben nicht auf...Messing-Kreuzschlitzscheisse halt. Wenn ich noch stärker dreh, dann ist garantiert der Kreuzschlitz kaputt.

Jemand ne Idee, was ich jetzt am besten mach? Dehnt sich Messing oder Alu bei wärme Stärker aus? bzw. bringt erwärmen oder abkühlen was?

Danke!

03.03.2007 18:04:38

Also wärme oder kälte bringt da nix?

Gripzange kommt man ja schlecht hin, werd dann nen Schlitz wohl dremeln müssen...

Danke...

icumblood 03.03.2007 18:16:10

das mit dem schlitzen klappt prima

Saugwurmmensch 03.03.2007 18:18:06

Aber nicht zu weit schlitzen, sonst haste mit etwas Pech nach dem ersten Rausdrehversuch nur noch nen halben Schraubenkopf :roll:

icumblood 03.03.2007 18:20:10

dann halt komplett den kopf abdremeln andre schraube auch raus
deckel ab dan hat man wieder fleisch um mit der grippzange den rest der schraube rauszuschrauben :-)

berndy 03.03.2007 18:48:47

Also, bei mir sind die Schrauben aus gelbverzinktem, relativ weichen Stahl. Mit einem passenden (den hab ich aber auch erst suchen müssen) Schraubendreher gingen die bei mir anstandslos auf, die waren zwar fest aber nicht festgefressen.

03.03.2007 19:14:12

Zitat:

Zitat von berndy
Also, bei mir sind die Schrauben aus gelbverzinktem, relativ weichen Stahl. Mit einem passenden (den hab ich aber auch erst suchen müssen) Schraubendreher gingen die bei mir anstandslos auf, die waren zwar fest aber nicht festgefressen.

Ich hab schon das passenden Werkzeug genommen, sonst wär der andere Deckel nicht offen, da saßen die Schraube auch ziemlich fest...

acid 03.03.2007 19:27:50

ich weiß nicht mehr auf wessen tip ich es damals beim drosseln geschafft habe (berndy oder goose), aber ich hab einfach die ratsche als verlängerung dran und hab sie so problemlos raus bekommen.

ricky2000 03.03.2007 19:31:21

Kommt mir bekannt vor :?

Vergaser kopfüber auf massive Werkbank gestellt und mitm Hammer Schlitzschraubenzieher (oder vielleicht auch nächstgrößere Kreuz) in die Köpfe gerammt (nicht zu zuviel Gewalt)
Schläge lösen die Verschmockung und der Schraubenzieher hat als netten Nebeneffekt gut Grip, weil ordentlich in den Kopf getrieben.

Nich elegant, aber effektiv

icumblood 03.03.2007 19:32:25

alternaiv nen schlagschrauber ;-)

icumblood 03.03.2007 19:44:10

bevor ich nen schraubendreher reinramme !! :lol:

03.03.2007 19:44:18

Naja, jetzt hab ich ja paar Alternativen.
Werd mal morgen mit neuer Geduld an die Sache rangehen, sonst ist der nachher zerbröselt an der Wand... :wink:

ricky2000 03.03.2007 20:01:42

Zitat:

Zitat von icumblood
bevor ich nen schraubendreher reinramme !! :lol:

Janöö, man haut in den ausgelutschten Weichmetallkopf ja lediglich n neues Profil rein. Wenn der Kopf schon versaut ist, bringt n Schlag- oder Akkuschrauber auch nix mehr. :D

berndy 03.03.2007 21:01:15

Wenn der Schraubenkopf schon ne Macke hat, ist es egal, dann kannst du alles versuchen um das Ding aufzubekommen inklusive Kopf absägen, feilen, bohren, flexen..., Wasserpumpenzange.

Schlagschrauber dürfte nicht so einfach sein, weil man den Vergaser nirgends richtig einspannen kann und das Ding immer irgendwie wackelt.

Ich hab nen passenden Kreuzschlitzbit in mein T-Griffstück gesteckt und den Vergaser gut festgehalten und dann gedreht. Wie gesagt ging einwandfrei auf.

Bluebyrd 03.03.2007 21:25:24

mit 'nem guten Seitenschneider links u. rechts mit den Spitzen (senkrecht ) in die weiche Schraube reinpacken und rausdrehen.

03.03.2007 22:14:51

Zitat:

Zitat von gsjobu
Naja, jetzt hab ich ja paar Alternativen.
Werd mal morgen mit neuer Geduld an die Sache rangehen, sonst ist der nachher zerbröselt an der Wand... :wink:

Wird wohl nix mit Glems morgen oder ? :wink:

Ich würds auch mal mit ordentlich (aber wiederum nicht zu ordentlich :wink: ) draufkloppen versuchen.

kumaxx 03.03.2007 23:39:31

http://www.directupload.net/images/u...p/OZlkKlps.jpg http://www.directupload.net/images/u...p/ahHKb3bC.jpg http://www.directupload.net/images/u...p/NR5KU2QG.jpg

Hi,

hier kann ein Kreuzschlitz mit Lasergeschnittenem Kopf helfen.
Dieser dreht sich beim Schraubenöffnen IN den Kopf und so wird ein Abrutschen vermieden.
Geht aber nur, wenn der Kopf noch nicht all zu stark geschädigt ist.
Wenn allerdings von dem Kreuz im Schraubenkopf nix mehr als ein rundes etwas da ist, gibt's noch
den 'linksgeschliffenen' Bohrer, mit dem kann man mittels z. Bsp. Akkuschrauber die
meisten festsitzenden Schrauben lösen. Geht echt super.
Wenn das auch noch nicht hilft, der gedremelte Schlitz auch abgebrochen ist, geht nur noch Kopf ab.
Danach Vergaserdeckel runter und den letzten Gewindestummel rausdrehen, geht normalerweise
leicht (Caramba ist immerr eine gute Hilfe.
Als Vorletztes dann die Schraube rausbohren und das Gewinde nachschneiden.
Das sollte aber nur von entsprechend geübten erfolgen.

Als letztes dann geht hier nur noch Durchbohren und Deckel dann mit Mutter sichern.
Dies ist aber der unsicherste Weg, den Vergaser hinterher wieder dicht zu bekommen.

So, nun viel Glück und eine ruhige Hand.
Grüße,
kumaxx

04.03.2007 19:16:48

So Schrauben sind auf. habs über Nacht mit Carramba einwirken lassen und dann Schraubendreher angesetzt und mit !leichten! Hammerschlägen draufgeklopft. Ging dann ganz gut...

kumaxx 04.03.2007 19:27:53

Glückwunsch.

Dann mach aber jetzt ein paar VA Inbusschrauben rein,
dann haste beim Nächsten Mal Ruhe.

Würde ich ohnehin empfehlen, auch bei den anderen Schrauben,
die zu öffnen sein müssen.

Grüße,
kumaxx

kumaxx 04.03.2007 19:45:37

der Kopf zum Öffnen!

VA ist härter als das japangeschraubs und dann bleibt bei den hier notwendigen Anzugsmomenten der Kopf heile.

Geht mit dem Inbusschlüssel auch schön leicht.

Außerdem ist VA (Edelstahl) rostfrei und bringt auch noch etwas bessere Optik mit
(allerdings siehst Du hier am Vergaser davon nix, gilt aber
allgemein) :!:

Grüße,
kumaxx

kumaxx 04.03.2007 19:48:24

Zitat:

... habs über Nacht mit Carramba einwirken lassen ...
Das gilt übrigens sowieso immer.
Caramba oder WD40 gehört in jede Werkstatt, wo geschraubt wird.

Grüße,
kumaxx

05.03.2007 13:58:09

Jepp, Alu und Va mögen sich so sehr, dass sie gern eine feste Beziehung miteinander eingehen... :lol:

kumaxx 22.10.2010 18:01:43

VA-Schrauben
 
Zitat:

Zitat von ;194297
Jepp, Alu und Va mögen sich so sehr, dass sie gern eine feste Beziehung miteinander eingehen... :lol:

Sorry, das vergaß ich noch zu erwähnen.
Beim verwenden von VA mit Aluguss ist es
fast zwingend, das Gewinde mit Kupferfett
vor dem Einschrauben ein zu fetten.
Dann ist eine dauerhafte "Schrauben-EHE" gefährdet.

Grüße,
Kurt

Atze 22.10.2010 18:08:14

Das fällt dir nach 3,5 Jahren auf? :grinser2::grinser2::grinser2: Cool

kumaxx 22.10.2010 18:23:28

Zitat:

Zitat von Atze (Beitrag 409131)
Das fällt dir nach 3,5 Jahren auf? :grinser2::grinser2::grinser2: Cool

solange musste ich an meiner GS schon nicht mehr schrauben.
Aber besser spät als nie, und etwas Basiswissen setze ich schon
voraus, deshalb habe ich (leider) nicht immer das A-B-C dabei :apl:

Grüße,
:au:

rudibert 22.10.2010 20:06:39

....alt aber noch gut
 
.....jetzt will ich aber auch was sagen:

Ein guter Tipp, um Schrauben, die sich nicht lösen, gängig zu machen, ist draufschlagen.

Na klar, nicht einfach so drauflos wimmsen!!

Ich habe meinen Vergaser z.B. in die Hand genommen, um Auflageschäden zu vermeiden, einen Kreuzschlitz mit durchgehendem Stahl (gibts nicht mehr so häufig) angesetzt und einige Male mit dem Hammer draufgeschlagen.
  • Für Inbusschrauben kann man die Bits aus dem Knarrenkasten verwenden.
  • Für normalen Sechskant geht evtl. eine stumpfe Eisenstange (z.B. die Verlängerung der Knarre).

Wichtig ist, daß die Schlagenergie in Richtung der Schraubenachse gehen soll!

Es wird also nicht schräg oder von der Seite geprügelt!

Die Schwimmerkammerschrauben sind außerdem mit einer Grippzange zu packen.

Saugwurmmensch 22.10.2010 20:39:28

Loseprellen ist bei Gussteilen (besonders bei Aluguss wie am Vergaser) aber keine soooo gute Idee.
Die Schwimmerkammerdeckel bekommt man afaik nicht einzeln bei Suzuki...entsprechend groß ist der Schaden, wenn man es da übertreibt.
Dann lieber die weichen Schrauben versuchen zu schlitzen oder ggfs. vorsichtig aufbohren.

Auch ist echtes Kupfer eine schlechte Idee bei Stahl vs. Alu.
Damit macht man die Spannungsreihe quasi perfekt.
Anders ist das bei Kupferpaste, wie sie zB für Bremsbelagrückseiten angeboten wird. Da ist nämlich gar kein Kupfer mehr drin.
Am besten ist allerdings Keramikpaste. Die ist zudem noch sehr temperaturstabil.

rudibert 22.10.2010 20:52:28

...daher hab ich die Geschichte auch in der Hand gehalten beim Schlagen.

Saugwurmmensch 22.10.2010 21:19:11

Dann kannste dir das schlagen aber auch gleich sparen.
So funktioniert loseprellen ja nicht...Hattest vermutlich Glück mit nem Placeboeffekt.

Aber Hauptsache ab! :-D

rudibert 22.10.2010 22:27:30

...hat bei einer auch tatsächlich nicht geklappt - da kam dann die Gripzange dran ;-)

Hast Du übrigens hierzu einen Hinweis? Finde nichts aussagekräftiges.

Wäre Dir sehr dankbar.

fr!edol!n 23.10.2010 00:17:14

oje hätte ich diesen thread hier gelesen. wollte heute meine gs zum ersten mal einwintern und ich hatte auch schiss das ich die schrauben versaue. habe dann kurzer hand einfach den oberen benzinhahn geschlossen und hab die kiste laufen lassen bis sie aus war :)


lg

rudibert 23.10.2010 00:57:00

Du meinst jetzt aber die Ablaßschrauben, http://www.clubgs500.com/phpBB3/imag...n_mecanico.gif da würde ich dann auch nicht draufschlagen, wegen der Gefahr den Sitz der Kegelspitze zu beschädigen.

fr!edol!n 23.10.2010 10:54:10

ja genau, hab das gehäuse überlesen! naja aber selbest problem :)

GS-Rider 28.10.2010 20:33:58

am leichtersten gehen die festen Schrauben mit nem Akkuschrauber auf. Passender Bit nachtürlich vorausgesetzt.
Mit einem Schraubenzieher hat sich bei mir nichts bewegt, mit dem Akkuschrauber gings Butterweich.
Die Schrauben danach natürlich mit der Hand wieder festziehen!


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 15:29:50 Uhr.

Powered by vBulletin® Version 3.8.9 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, vBulletin Solutions, Inc.