![]() |
Schwimmergehäuseschrauben fest
Hallo,
Vergaser ausgebaut, eine Schwimmerkammer ist schon offen, die zweiten gehen beide! Schrauben nicht auf...Messing-Kreuzschlitzscheisse halt. Wenn ich noch stärker dreh, dann ist garantiert der Kreuzschlitz kaputt. Jemand ne Idee, was ich jetzt am besten mach? Dehnt sich Messing oder Alu bei wärme Stärker aus? bzw. bringt erwärmen oder abkühlen was? Danke! |
Also wärme oder kälte bringt da nix?
Gripzange kommt man ja schlecht hin, werd dann nen Schlitz wohl dremeln müssen... Danke... |
das mit dem schlitzen klappt prima
|
Aber nicht zu weit schlitzen, sonst haste mit etwas Pech nach dem ersten Rausdrehversuch nur noch nen halben Schraubenkopf :roll:
|
dann halt komplett den kopf abdremeln andre schraube auch raus
deckel ab dan hat man wieder fleisch um mit der grippzange den rest der schraube rauszuschrauben :-) |
Also, bei mir sind die Schrauben aus gelbverzinktem, relativ weichen Stahl. Mit einem passenden (den hab ich aber auch erst suchen müssen) Schraubendreher gingen die bei mir anstandslos auf, die waren zwar fest aber nicht festgefressen.
|
Zitat:
|
ich weiß nicht mehr auf wessen tip ich es damals beim drosseln geschafft habe (berndy oder goose), aber ich hab einfach die ratsche als verlängerung dran und hab sie so problemlos raus bekommen.
|
Kommt mir bekannt vor :?
Vergaser kopfüber auf massive Werkbank gestellt und mitm Hammer Schlitzschraubenzieher (oder vielleicht auch nächstgrößere Kreuz) in die Köpfe gerammt (nicht zu zuviel Gewalt) Schläge lösen die Verschmockung und der Schraubenzieher hat als netten Nebeneffekt gut Grip, weil ordentlich in den Kopf getrieben. Nich elegant, aber effektiv |
alternaiv nen schlagschrauber ;-)
|
bevor ich nen schraubendreher reinramme !! :lol:
|
Naja, jetzt hab ich ja paar Alternativen.
Werd mal morgen mit neuer Geduld an die Sache rangehen, sonst ist der nachher zerbröselt an der Wand... :wink: |
Zitat:
|
Wenn der Schraubenkopf schon ne Macke hat, ist es egal, dann kannst du alles versuchen um das Ding aufzubekommen inklusive Kopf absägen, feilen, bohren, flexen..., Wasserpumpenzange.
Schlagschrauber dürfte nicht so einfach sein, weil man den Vergaser nirgends richtig einspannen kann und das Ding immer irgendwie wackelt. Ich hab nen passenden Kreuzschlitzbit in mein T-Griffstück gesteckt und den Vergaser gut festgehalten und dann gedreht. Wie gesagt ging einwandfrei auf. |
mit 'nem guten Seitenschneider links u. rechts mit den Spitzen (senkrecht ) in die weiche Schraube reinpacken und rausdrehen.
|
Zitat:
Ich würds auch mal mit ordentlich (aber wiederum nicht zu ordentlich :wink: ) draufkloppen versuchen. |
http://www.directupload.net/images/u...p/OZlkKlps.jpg http://www.directupload.net/images/u...p/ahHKb3bC.jpg http://www.directupload.net/images/u...p/NR5KU2QG.jpg
Hi, hier kann ein Kreuzschlitz mit Lasergeschnittenem Kopf helfen. Dieser dreht sich beim Schraubenöffnen IN den Kopf und so wird ein Abrutschen vermieden. Geht aber nur, wenn der Kopf noch nicht all zu stark geschädigt ist. Wenn allerdings von dem Kreuz im Schraubenkopf nix mehr als ein rundes etwas da ist, gibt's noch den 'linksgeschliffenen' Bohrer, mit dem kann man mittels z. Bsp. Akkuschrauber die meisten festsitzenden Schrauben lösen. Geht echt super. Wenn das auch noch nicht hilft, der gedremelte Schlitz auch abgebrochen ist, geht nur noch Kopf ab. Danach Vergaserdeckel runter und den letzten Gewindestummel rausdrehen, geht normalerweise leicht (Caramba ist immerr eine gute Hilfe. Als Vorletztes dann die Schraube rausbohren und das Gewinde nachschneiden. Das sollte aber nur von entsprechend geübten erfolgen. Als letztes dann geht hier nur noch Durchbohren und Deckel dann mit Mutter sichern. Dies ist aber der unsicherste Weg, den Vergaser hinterher wieder dicht zu bekommen. So, nun viel Glück und eine ruhige Hand. Grüße, kumaxx |
So Schrauben sind auf. habs über Nacht mit Carramba einwirken lassen und dann Schraubendreher angesetzt und mit !leichten! Hammerschlägen draufgeklopft. Ging dann ganz gut...
|
Glückwunsch.
Dann mach aber jetzt ein paar VA Inbusschrauben rein, dann haste beim Nächsten Mal Ruhe. Würde ich ohnehin empfehlen, auch bei den anderen Schrauben, die zu öffnen sein müssen. Grüße, kumaxx |
der Kopf zum Öffnen!
VA ist härter als das japangeschraubs und dann bleibt bei den hier notwendigen Anzugsmomenten der Kopf heile. Geht mit dem Inbusschlüssel auch schön leicht. Außerdem ist VA (Edelstahl) rostfrei und bringt auch noch etwas bessere Optik mit (allerdings siehst Du hier am Vergaser davon nix, gilt aber allgemein) :!: Grüße, kumaxx |
Zitat:
Caramba oder WD40 gehört in jede Werkstatt, wo geschraubt wird. Grüße, kumaxx |
Jepp, Alu und Va mögen sich so sehr, dass sie gern eine feste Beziehung miteinander eingehen... :lol:
|
VA-Schrauben
Zitat:
Beim verwenden von VA mit Aluguss ist es fast zwingend, das Gewinde mit Kupferfett vor dem Einschrauben ein zu fetten. Dann ist eine dauerhafte "Schrauben-EHE" gefährdet. Grüße, Kurt |
Das fällt dir nach 3,5 Jahren auf? :grinser2::grinser2::grinser2: Cool
|
Zitat:
Aber besser spät als nie, und etwas Basiswissen setze ich schon voraus, deshalb habe ich (leider) nicht immer das A-B-C dabei :apl: Grüße, :au: |
....alt aber noch gut
.....jetzt will ich aber auch was sagen:
Ein guter Tipp, um Schrauben, die sich nicht lösen, gängig zu machen, ist draufschlagen. Na klar, nicht einfach so drauflos wimmsen!! Ich habe meinen Vergaser z.B. in die Hand genommen, um Auflageschäden zu vermeiden, einen Kreuzschlitz mit durchgehendem Stahl (gibts nicht mehr so häufig) angesetzt und einige Male mit dem Hammer draufgeschlagen.
Wichtig ist, daß die Schlagenergie in Richtung der Schraubenachse gehen soll! Es wird also nicht schräg oder von der Seite geprügelt! Die Schwimmerkammerschrauben sind außerdem mit einer Grippzange zu packen. |
Loseprellen ist bei Gussteilen (besonders bei Aluguss wie am Vergaser) aber keine soooo gute Idee.
Die Schwimmerkammerdeckel bekommt man afaik nicht einzeln bei Suzuki...entsprechend groß ist der Schaden, wenn man es da übertreibt. Dann lieber die weichen Schrauben versuchen zu schlitzen oder ggfs. vorsichtig aufbohren. Auch ist echtes Kupfer eine schlechte Idee bei Stahl vs. Alu. Damit macht man die Spannungsreihe quasi perfekt. Anders ist das bei Kupferpaste, wie sie zB für Bremsbelagrückseiten angeboten wird. Da ist nämlich gar kein Kupfer mehr drin. Am besten ist allerdings Keramikpaste. Die ist zudem noch sehr temperaturstabil. |
...daher hab ich die Geschichte auch in der Hand gehalten beim Schlagen.
|
Dann kannste dir das schlagen aber auch gleich sparen.
So funktioniert loseprellen ja nicht...Hattest vermutlich Glück mit nem Placeboeffekt. Aber Hauptsache ab! :-D |
...hat bei einer auch tatsächlich nicht geklappt - da kam dann die Gripzange dran ;-)
Hast Du übrigens hierzu einen Hinweis? Finde nichts aussagekräftiges. Wäre Dir sehr dankbar. |
oje hätte ich diesen thread hier gelesen. wollte heute meine gs zum ersten mal einwintern und ich hatte auch schiss das ich die schrauben versaue. habe dann kurzer hand einfach den oberen benzinhahn geschlossen und hab die kiste laufen lassen bis sie aus war :)
lg |
Du meinst jetzt aber die Ablaßschrauben, http://www.clubgs500.com/phpBB3/imag...n_mecanico.gif da würde ich dann auch nicht draufschlagen, wegen der Gefahr den Sitz der Kegelspitze zu beschädigen.
|
ja genau, hab das gehäuse überlesen! naja aber selbest problem :)
|
am leichtersten gehen die festen Schrauben mit nem Akkuschrauber auf. Passender Bit nachtürlich vorausgesetzt.
Mit einem Schraubenzieher hat sich bei mir nichts bewegt, mit dem Akkuschrauber gings Butterweich. Die Schrauben danach natürlich mit der Hand wieder festziehen! |
| Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 15:29:50 Uhr. |
Powered by vBulletin® Version 3.8.9 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, vBulletin Solutions, Inc.