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Hinterachse vom Vorbesitzer verkehrt herum eingebaut...
Servus beisammen,
bin seit ein paar wenigen Tagen ein (ehemals) stolzer Besitzer einer GS 500 E (Bj. 93, 25 tkm). Da der Hinterreifen und die Kette total verschlissen sind, wollte ich heute die Teile ausbauen. Leider musste ich feststellen, dass einer der Vorbesitzer es tatsächlich geschafft hat die Achse verkehrt herum einzubauen (die Achsmutter sitzt rechts, also auf der Seite der Bremsanlage !!!). Wahrscheinlich deshalb konnte ich zwar die Achsmutter lösen, allerdings rührt sich die die Achse überhaupt nicht. Habe die Achse mit WD40 eingesprüht, wie ein Halbverrückter auf die Achse eingehämmert (mehr trau ich mich nicht, da ich Angst habe die Schwinge über die Hebelwirkung kaputt zu machen) und es auch mit Tritten gegen den Reifen versucht - es rührt sich auf der Achsenkopfseite nichts und auf der Achsenmutterseite nur wenig. Die Achsenspanner konnte ich nach längerer Zeit etwas freigängig bekommen (ein paar Millimeter nach oben und unten). Die Achse lässt sich bei Ansatz eines 17-Schlüssels nur geringfügigst und nur bei Hammerschlägen auf den Schlüssel drehen (allerdings ist der Achsenkopf nach dieser Behandlung deutlich verschlissen, so dass ich diese Behandlung einstellen musste). Hat jemand eine Idee was tuen und was die verkehrt herum eingebaute Achse für Folgen hat ? Dank in voraus ! |
der achse ist es mehr oder weniger sch***egal wierum sie drin sitzt
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Also bei mir ist die Mutter links, aber macht das so nen Unterschied? Hab meine zwar immer wieder so eingebaut, wie ich se ausgebaut habe, aber kann mir das nicht vorstellen, dass das ein Problem wäre die anders herum einzubauen...
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Na da hast eigentlich genug Platz für.
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Bei meiner sitzt die Achsmutter ebenfalls rechts.
http://www.gs-500.de/mx_album.php?sm...ic&pic_id=9848 Bei letzten Reifen- und Kettenwechsel hatte es keinerlei Propleme gegeben und die Achse war vorher definitiv genauso eingebaut, wie ich an alten Fotos sehen konnte. Gruß Uwe |
Also wenn die Mutter rechts sitzt könnte sie sich beim vorwärtsfahren rein theoretisch durch drehen der Achse lösen. Links das Gegenteil. Aus diesem Grund hat man bei einem Jagur mit einer Mutter pro Rad auf der linken Seite Linksgewinde und rechts Rechtsgewinde.
Zum rausbekommen der Achse: Einer dreht mit passendem Schlüssel/Ratsche/Schlagschrauber die Achse, während ein zweiter mit einem Bolzen etc von der anderen Seite gegen die Achse drückt. Allerdings kann ich dir keine Garantie geben ob die radlager das überleben wenn die Achse nen Schlag haben sollte. |
zum Themalösen : wenn du auf die achse einschlägst WÄHREND du drehst, brauchst mit den Schlägen nicht das Losbrechmoment zu erreichen.
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Zitat:
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Scheine da ja eine richtig grundsätzliche Diskussion losgetreten zu haben...
Gemäß Expositionszeichnungen (z.B. blaues Reparaturhandbuch) ist die Achse verkehrt herum - demnach gehört die Achsemutter auf die linke Seite. Noch jemand einen Tipp, wie ich das Ding herausbekomme, drehen und hämmern geht nicht, da sie ja nur durch Hämmern auf den (an am Achsenkopf angesetzten) Schraubenschlüssel minimalst drehen kann und der Achsenkopf durch diese Behandlung eh schon fast hinüber ist... Bringt eine Runde fahren mit offener Achsmutter was ? |
Zitat:
Sag mal ,das machst du aber auch alles am Hauptständer, oder ?? |
Ich muß gestehen, ich hab meine Achsmuttern auch rechts. Laut WHB gehören sie aber tatsächlich nach links.
Auf die prinzipielle Funktion der Achse hat das allerdings keinen Einfluß, und die muß sich (egal ob rechts oder links) gleichermaßen gut ausbauen lassen. Daß sich deine nicht drehen läßt und auch per Hammer nicht rauskommt, deutet auf größere Mengen Gammel hin. Mit Glück ist der Gammel außerhalb des Rades (z.b. im Bremssattelhalter oder in den beiden Kettenspannern) mit Pech irgendwo innerhalb der Radnabe. Da hilft wohl wirklich nur Schlagschraubereinsatz, um die Achse zumindest schonmal soweit zu lösen, daß sie sich drehen läßt. Raus kommt sie dann schon, wenn man sie drehen kann. Achja, und was ich überhaupt nicht gerne lese: "der Achsenkopf durch diese Behandlung eh schon fast hinüber ist" Kauf dir doch bitte mal ordentliches Werkzeug. Eine qualitativ nochwertige Stecknuß macht deinen Achsenkopf nämlich nicht kaputt, und man kan z.b. einen großen Drehmo nehmen, um die Achse zu lösen. So ein Drehmo hat nämlich einen ziemlich großen Hebel ;-) Cherry |
bei meiner R1 sitzt die Achsmutter normalerweise rechts. Allerdings habe ich die Achse ebenfalls verkehrt herum drin. Also Achsmutter links, für den Fall, dass sich die Achsmutter los vibriert (warum auch immer). In dem Fall zieht die Kette die Achse nicht aus der Führung.
Bei der GS-500 hab ich sie deshalb auch links. |
hab heute auch das hinterrad ausgebaut zwecks reifenwechsels
ich hab mit einem langen eisenstab die achse einfach "durchgeschoben"( bzw. mit einem hammer noch nachgeholfen), weil ich sie nicht rausziehen konnte... ist das so richtig oder kann dabei was kaputt gehen?? nur fürs nächste mal und ob ich nich die achse kaputt gemacht hab, ohne es zu wissen 8O 8O MFG P.S.: sollte ich die achse beim wiedereinbauen ölen, einschmieren oder sonstiges oder einfach bloß sauber machen?? |
Ich hatte ja irgendwie gehofft, dass massiver WD40-Einsatz die Sache über Nacht zu einer Lösung (im wahrsten Sinne des Wortes) bringt - leider nein ! Die Achse bewegt sich null...
Die Sache mit dem Schlagschraubereinsatz klingt interessant - meinst Du so ein Teil zum Reifenwechsel. Dieses auf die Achsenkrone aufsetzen und drehen lassen ? Vielleicht hält die Krone das noch ein paar Sekunden aus... |
Hab heut auch beide Räder ausgebaut, zwecks Reifenwechsel und lackieren der Felgen. Hat 15min gedauert. Zum Rausziehen der Achsen habe ich als Werkzeug Daumen und Zeigefinger der linken Hand benutzt :lol:
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Bei mir sitzt die Mutter auch definitiv auf der Bremsenseite. Dort war sie auch bei der Auslieferung. Wenn die Achse andersherrum eingebaut wird, bekommt man beim Hinterradeinbau auch derbe Probleme wenn man es alleine machen will.
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