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Tageskilometerzähler umbauen
hallo,
ich hab die forensuche bemüht aber da kam nichts hilfreiches! es ist so an meinem tacho, fehlt der tageskilometerzähler, also nicht nur das rädchen zum zurückstellen sondern die ganze zahleneinheit. ich hab jetzt noch ein gebrauchten kompletten tacho rumliegen aber der hat halt 15000km mehr als der der eingebaut ist. meine frage, hat schon mal jemand den tageskilometer zähler umgebaut oder einen tacho "zurückgedreht" auf nen bestimmten wert? weil wenn das "umstellen" einfacher ist als das umbauen dann kann ich ja den mit 15000km mehr einfach "umstellen" auf den aktuellen stand. oder kann man z.b durch rückwärtsdrehen des tachos die kilometer zurückdrehen? also z.b wenn ich mim akkuschrauber hinten am tacho wo man die welle anschliesst zurückdrehe. bitte keine dummen sprüche, das ist ne ernstgemeinte frage, weil könnte ja sein dass es bei dem geht oder so? weiss ja net wie der aufgebaut ist innen! danke schonmal |
Die Sache mit Akkuschrauber oder Bohrmaschine dauert zu lange.
Fotografier doch einfach den alten Km- Stand( dann hast nen Beweis beim späteren Verkauf) und gut. Ist das so schlimm? |
aber wäre es denn möglich mitm akkuschrauber zurückdrehen?
naja ist auch ne idee mit foto machen. ich wollte halt mal schauen was es für möglichkeiten gibt bevor ich irgendwas mache! gruss |
Glaube so langsam echt du bist zu doof zum suchen...
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Ein Theoretiker würde sagen es wäre möglich....
Ein Praktiker würde lachen und sagen viel Spaß.....:grinser2: |
naja mal schauen, wenn ich ihn aufmache muss ich halt das blech aufbiegen und bekommt man das wieder so gut zu dass es hält und auch ordentlich ist?
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http://forum.gs-500.de/showthread.ph...ometerz%E4hler
Geht in dem Thread zwar zunächst um farbige LED, Kernaussage (umstellen / zurück stellen des Tacho Zählers) ist allerdings die gleiche. Gruß Zerro |
danke
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Ehrlich gesagt schade um den Tacho,
hatte meinen für nen Umbau auf CBR Tacho auch offen, aber hab so meine Zweifel, das Dir das gelingt. Den Tachobecher nur wegen dem Km Stand versauen, wär echt schade. Ich mein klar wenn man die GS noch nicht lange hat, will man soviel wie möglich verbessern.Aber nicht kaputt spielen, das ist das wichtige dabei. Will Dich nicht kritisieren oder was gegen schraubende Frauen sagen ( Bob d.Baumeister ) ist das beste Beispiel, das die Mädels ordentlich was aufm Kasten haben. Aber mit Gewalt oder alles auf einmal gehts meist eher in die Hose und kostet Lehrgeld. |
ja eben deswegen wollte ich mal schauen was es so an möglichkeiten gibt um so wenig wie möglich aufwand zu betreiben oder was zu verschlimmbessern!
keine sorge, fasse es nicht als kritik auf! ;) |
Ich hätte gesagt leb mit dem Kilometerstand bevor das Glas platzt beim Öffnen oder der Blechring danach scheiße aussieht.
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Man kann sich das ausrechnen, wie lange das Zurückdrehen dauert, wenn das überhaupt möglich ist und da nicht ein Freilauf eingebaut ist.
Dazu braucht man den K-Wert des Tachos (Verhältnis Abrollumfang-Drehzahl des Tachoantriebs), dann einfach gewünschte Wegstrecke in Metern durch den Abrollumfang dividiert und mit dem K-Wert multipliziert und die notwendige Umdrehungszahl des Antriebs errechnet. Danach dividiert man das Ergebnis durch die Drehzahl des Akkuschraubers und schon hat man die Minuten, die es dauert. Das Ganze dann durch 60 dividieren und heraus kommts in Stunden. Wie kann man sehen, ob ein Freilauf eingebaut ist? Ganz einfach, in dem man das Möp mal rückwärts schiebt. Laufen die Zahlen rückwärts? Nein, dann ist ein Freilauf drin. Wie ermittetl man den K-Wert? Am Reifenumfang macht man eine Markierung. Das obere Ende der Antriebswelle schraubt man ab und macht einen Papierzeiger dran. Nun schiebt oder dreht man das Vorderrad genau 10 Umdrehung und misst die Umdrehungszahl der Antriebswelle. Anschließend multipliziert man die Umdrehungszahl mit 10 und dividiert das Ergebnis durch den Radumfang (der K-Wert der GS 500 E ist 1,4). 1m Wegstrecke entspricht ca. 1,4 U der Antriebswelle. -> 15 000 km = 15 000 x 1 000 m = 15 000 000 m -> 15 000 000 x 1,4 = 21 000 000 U -> bei ca. 1000 U/min beim Akku-Bohrer 60 000 U/h. 21 000 000 / 60 000 = 350 Stunden. Wenn du einen E-Motor nimmst, der 10 000 U/min bringt, ist das in 35 Stunden erledigt. Viel Spaß. Um die Zahlenwalze einzustellen, muss man das alles auseinander bauen und die einzelnen Zahlenräder verdrehen, der Aufwand ist sehr hoch und die Gefahr etwas kaputt zu machen noch höher. Mir wäre es der Aufwand nicht wert. Einfach alten Tacho fotografieren oder aufheben zur Dokumentation. |
Eben nun sagen Dir das schon einige Leute die damit Erfahrung haben...sollte was dran sein:grinser2:
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Den Tacho sauber aufbiegen ist ne sache von 20 minuten.
Das zubiegen geht ebenso einfach in 10 minuten. ich behaupte.. Wenn der Tacho offen ist , kann man den km stand einfach manipulieren indem man die Rädchen bewegt. |
Mag sein hab auch nicht länger gebraucht, aber wenn jemand Fragen wie diese oder ähnliche stellt, kann man davon ausgehen daß er/sie wenig Erfahrung im Auf/Zubördeln von Blech hat.
Desweiteren läuft man definitiv Gefahr wenn man ungeschickt hebelt das Glas(Ja Suzuki baut im Gegensatz zu anderen Marken- Echtglas ein) zu zersplittern. Dann hat man ganz toll was gekonnt. Klar kann man an den Rädchen drehen ( mit Druck). Nur sollte man ebenso hervorheben was 2 ungeschickte Hände dabei kaputt machen können und die Vor und Nachteile dabei sind. Aufhalten kann man eh niemanden, die Erfahrung muß jeder selber machen. |
Einzeln verstellte Rädchen des Kilometerzählers erkennt man! Die stehen nach ner Manipulation nie wieder so schön in einer Reihe wie vorher.
Und den Tachobecher aufbiegen ist ne scheiß Arbeit und den wieder einigermaßen sauber zuzubiegen noch mehr! Bau den neuen Tacho so ein wie er ist, mach ein Vergleichfoto (wobei der fehlende Tageskilometer ja schon zeigt, dass da jemand rumgefuhrwerkt hat und die Chancen gut stehen, dass deine Kilometeranzeige überhaupt nichts mehr mit der tatsächlichen Laufleistung zu tun hat) und fertig. |
Weise Worte dem ist nix mehr hinzuzufügen......:grinser2:
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Doch. Grade drüber gestolpert und ich denke ein Ausgraben wert: Wenn ich http://dejure.org/gesetze/StVG/22b.html richtig lese ist das illegal?
G. |
Da steht doch nicht, dass ein Tausch der Tachoeinheit verboten ist.
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Bei dieser Geschichte geht es Manipulationen an Tachometern bzw. Wegstreckenzählern z.B. um ein 350000 km gelaufenes Fahrzeug als ein nur 95000 km gelaufenes zu verkaufen. Oder um mit einem Lkw, der nur max. 85 km/h laufen darf 120 km/h zu fahren, bzw. bei Mietwagen um weniger km bezahlen zu müssen usw.
Darunter würde z.B. fallen: A hat vor, in einem Jahr das Motorrad zu verkaufen. Allerdings fährt A 20000 km im Jahr. Die Mühle hat schon 20000 km. Ein Motorrad mit nur 20000 km verkauft sich aber besser als eins mit 40000 km. Aus diesem Grund beschließt A die nächsten 20000 km ohne Tachowelle zu fahren. Das wäre dann nicht nur ein betrug, wenn er dem Käufer die zusätzlich gefahrenen 20000 km verschweigen würde, sondern auch ein Vergehen gegen den § 22b StVG. Ein Vergehen nach § 268 StGB Fälschung technischer Aufzeichnungen schließt der BGH allerdings dabei aus (7.2.80 (BGHSt 29, 204) Der kilometerstand ist keine technische Aufzeichnung und auch keine Urkunde. Das hat mit dem Austausch eines defekten Tachos nichts zu tun. Selbstverständlich ist es nicht illegal einen kaputten Tacho auszutauschen oder weil einem ein anderer besser gefällt. Es wäre aber Betrug und damit illegal, wenn man beim Verkauf die tatsächlich gefahrenen Kilometer nicht korrekt angeben oder zumindest darauf hinweisen würde, dass das Motorrad mehr gelaufen ist, als auf dem Tacho steht. Man muss sich mit dem Käufer nur einig werden, wie man das bezahlen lässt. |
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