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snippy 13.09.2009 21:52:10

Austauschmotor einfahren?
 
Hi!

Ich habe mich gefragt, wie ihr mit eure Austauschmotoren nach dem Umbau umgegangen seid. Oft handelt es sich ja schon um Motoren, die lange standen. Ich habe zum Beispiel gerade ein Motor verbaut, der trotz 93er Baujahr erst 16 Mm auf der Uhr hatte. Gibt es da irgendwas spezielles zu beachten?
Ich würde da gerne eure Erfahrungen hören ;)

Gruß
Finn

icumblood 13.09.2009 22:16:44

ich bin kein Motoren experte aber
mit 16Mm dürfte der Motor eingefahren sein ;)

Saugwurmmensch 13.09.2009 22:18:55

Ölwechsel und Ventilspielkontrolle.
Beim Rest kannst du keinen Einfluss auf erhöhten Verschleiß nehmen.

Wenn die Kiste so lange stand, dass sich Rost auf den Zylinderlaufbahnen gebildet hat, ist die erste Kurbelwellenumdrehung schon wie viele viele tausend Kilometer...

snippy 14.09.2009 01:05:52

@ icumblood: Sorry, aber du hast glaube ich nicht ganz begriffen, was meine Frage war ;)

@ SWM: Danke, sowas habe ich mir schon gedacht. Kann man nur hoffen.

Gruß
Finn

icumblood 14.09.2009 13:43:56

Ich hab auf deine Frage geantwortet ;)

berndy 14.09.2009 13:44:00

Ob ein Einfahren nach dem Einbau eines Austauschmotors Sinn macht, hängt davon ab, ob der Motor überholt wurde oder nicht oder ob er Vorschäden hat.

Wie SWM schon angemerkt hat, wenn der Motor bereits Standschäden hat, bringt das Einfahren auch nix mehr.

Wenn Kolben, Zylinder, Nockenwellen oder anderes getauscht wurde, was sich wieder einschleifen sollte, wäre eine Einfahrphase nicht verkehrt.

Da aber auf jeden Fall ein gemächlicher Umgang mit vernünftigen Drehzahlen einem Motor, der länger gestanden hat, nicht schadet, würde ich mit niedrigen Drehzahlen anfangen, bis ich mir sicher bin, dass der Motor gesund ist. Quasi eine verkürzte Einfahrphase mit Funktionscheck.

Mit 16000 km sollte der Motor aber schon eingefahren sein.

extralarge_1966 14.09.2009 18:33:52

Bevor ich so einen AT-Motor ienbaue, hätte ich die Kerzen rausgenommen und Ballistol oder WD40 in die Brennräume gesprüht.

Dann am nächsten Tag einen Schlüssel auf den Kurbelwellenstumpf setzen und gaaaaaaaanz vorsichtig die Kolben losewackeln, bis sie sich leicht bewegen lassen. Immer wieder Öl nachsprühen, um den Gammel zu lösen.

Sonst passiert das, was SWM sagte. Heftige Riefen in den Laufbahnen und damit ganz böser Verschleiß.

Beim ersten Anlassen wird die Mühle ziemlich qualmen und stinken, aber das ist eben so ... frisches Öl hilft, den Motor lange am Leben zu erhalten.

Frage beantwortet? .... :-D

Saugwurmmensch 14.09.2009 18:53:51

Aber auch wenn man´s so macht, hat der Motor Schaden genommen.
Sowas kann man nur präventiv verhindern.
Isses erstmal rostig, hat man Pech.

berndy 14.09.2009 20:27:40

So schnell rostet das nicht, wenn der Motor nicht gerade in einer Tropfsteinhöhle steht. 2 Jahre dürften in einer trockenen Garage kein Problem sein.

snippy 14.09.2009 22:21:28

Super, danke für das viele Input. Der Motor ist allerdings schon lange verbaut und läuft.

Vorher mit WD40 geflutet habe ich die ihn, Öl habe ich das alte drin gelassen, weil das noch super aussah. Wenn ich wieder ein paar Hundert mit der Mühle runter habe, wechsel ich das Öl dann nochmal.

Gruß
Finn


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