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Leistungsloch bei 7000 Umdrehung
Hallo erstmal!
Ich habe mir eine 90´er GS gekauft und habe nun festgestellt, dass sie beim Beschleunigen bei ca. 7000 Umdrehungen keine (oder wenig) Leistung hat. Sie ruckelt und bockt ein wenig. Wenn man nun ein wenig vom Gas geht kommt man über die 7000 Umdrehungen und sie hat wieder Kraft. Ich hatte auch das Gefühl, dass sie bei ganz "aufgerissenem" Gas ins stocken gerät (was ich jetzt allerdings im Moment nicht sicher sagen kann). Sie springt immer gut an (egal ob kalt oder warm) und läuft auch sonst schön ruhig. Hat jemand eine Idee? Wie gesagt ich hab sie noch nicht lange und daher auch noch keine Erfahrung mit ihr... Danke für jeden Tip wo cih suchen soll! Gruß Lars |
Ist sie gedrosselt oder offen?
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Ob offen oder gedrosselt dürfte hier keine große Rolle spielen, wenn sie nicht gerade auf 27 PS gedrosselt ist.
Bei der gedrosselten wird es zwar etwas zäh, aber ein richtiges Leistungsloch hab ich zumindest bei meiner da nicht. Es könnte sein, dass sie nicht richtig gedrosselt (falsche Teile) ist oder die Düsennadeln bzw. die Düsen ausgeleiert oder die Düsennadeln in der falschen Kerbe eingehangen sind. |
Danke für die schnellen Antworten!
Also gedrosselt ist sie nicht. War sie aber mal. Kann das daher kommen? Sie wurde vor mir entdrosselt, daher hab ich auch keine Ahnung ob das vorher besser war. Das mit dem Verschlucken bei Vollgas ist definitv so. (Konnte ich bei dem schönen Wetter heut nochmal testen http://forum.gs-500.de/images/smilies/icon_biggrin.gif Das ist dann auch bei jedem Drehzahlbereich. Vollgas => Motor klingt wie wenn er gleich ausgeht und dann kommt wenn man vom Gas geht plötzlich Leistung.... Gruß Lars |
Dann hast du vielleicht beim entdrosseln was falsch gemacht.
Schau dir mal die PDF in der "drosseln/entdrosseln"-FAQ an und vergleiche das mit dem, was du gemacht hast. |
Sie wurde ja nicht von mir sondern vor mir entdrosselt. Also bevor sie in meinen Besitz kam.....
Daher hab ich (zumindest bis jetzt) nix falsch gemacht. |
Ah, was ein kleiner Buchstabe so ausmacht :-D
Ist das Problem denn spontan aufgetreten oder war das schon immer? Naja, egal: du wirst nicht drumrum kommen, mal in den Vergaser zu schauen. Vielleicht ist wirklich nur ein Clip von der Düsennadel gerutscht. Da bräuchtest du nichtmal den Vergaser ausbauen. Nur Tank runter und die schwarzen Deckel abschrauben. |
Ok, danke!
Dann schau ich da mal rein und meld mich die Tage wieder..... Schönen Abend noch! |
Hallo,
da bin ich wieder. Also ich hab jetzt die Deckel oben abgenommen. Dabei habe ich festgestellt, dass die Anschläge aus den Vergaserdeckeln entnommen wurden. Die Klemme auf der Vergasernadel war allerdings in Kerbe Nr. 4. Also hab ich die Klemme versetzt, alles wieder zusammengebaut und ne Testrunde gedreht. Leider hat sich nicht wirklich viel geändert. Motor läuft schön rund, springt super an, bei Vollgas Jetzt ist meine Vermutung, dass zur Entdrosselung nur der Anschlag entfernt wurde & die Hauptdüse und Klemme an der Vergasernadel vergessen wurden. Muss ich bei der Demontage des Vergasers irgend was beachten wenn ich nach der Düse schauen will? (ich muss doch den Vergaser ausbauen und das Unterteil öffnen, oder?) Wo kann ich die Düse (und einen O-Ring für die Synchroniserbohrung) online bekommen? Gruß Lars |
Die Düsen bei Mikuni Topham oder Matthies (evtl. auch Grobmotorik.org), O-Ringe afaik nur beim Suzukihändler (5er/Stück).
Bevor du die Gaser ausbaust, solltest du die Schwimmerkammern leeren. Ansonsten ist da nichts spezielles zu beachten. Für den Einbau ist es unglaublich praktisch, den Luftfilter aus der Airbox zu nehmen, damit man reingreifen und die Stutzen positionieren kann. |
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Kaum sind zwei Wochen um, schon hab ich mal Zeit gefunden die GS nochmal zu zerlegen.
Und um nicht alles unnötig doppelt zu machen hab ich mir die Düsen vorher bestellt um nicht festzustellen dass die falschen eingebaut sind, ich wieder alles zusammenbau um wegen 6,- € n paar Tage später wieder alles zu zerlegen. Und siehe da. Es waren tatsächlich die falschen Düsen (135'er) und die falsche Nadeleinstellung. Die arme Frau von der ich das Teil hab, hat also für teures Geld die GS entdrosseln lassen um dann von der Werkstatt n Motorrad zu bekommen das danach n Leistungsloch hat und wahrscheinlich nicht mehr Leistung hat..... Mein einziges Problem ist nun, dass ich ein Schlauchende "übrig" habe (Siehe Bild im Anhang) und der Blinker komplett ohne Funktion ist. (Was aber vermutlich nur ein Stecker ist den ich beim Tankeinbau abgezogen habe). Kann mir jemand sagen wo der Schlauch endet? In der Explosionszeichnung ist er als Entlüftungsschlauch benannt. Aber geht der direkt aus dem Vergaser in die dreckige Umwelt aus der dann Staub in den Vergaser wandern kann? Gruß Lars |
Jup, der Schlauch endet im Leeren. Für gewöhnlich läuft der über die Airbox.
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Hallo Lars,
der Schlauch endet wirklich offen "im Freien" und ist normalerweise über die Airbox gelegt. Gruß, HWK |
Also "quer" über die Airbox am Luftfilter vorbei zur Batterie und da is dann Schluss? Komische Logik! Man bringt die höchstwahrscheinlich entzündlichen Gase an die Zündquelle überhaupt....
Wie auch immer, da in die Richtung hab ich den Schlauch jetzt eh verlegt und ich muss ja wegen dem Blinker eh nochmal unter den Tank schauen... DANKE NOCHMAL ALLEN DIE MIR MIT RAT ZUR SEITE STANDEN !!! Lars |
Da kommt nix raus, sondern rein. Luft aus der Umgebung damit das mit dem Unterdruck im Vergaser funktioniert.
Vom Tank führt auch ein Schlauch einfach ins Freie. Wer den irgendwo anschließt, darf sich hinterher nicht über Wasser im Vergaser wundern. Gemeint ist der Tanküberlauf bzw. der Schlauch, der bei Regen das Regenwasser aus der Sicke um den Tankdeckel ableitet. Das gehört so. |
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