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Erste Inspektion an meiner "neuen" GS
Hallo Leuts,
wollte mal fragen ob ihr Tipps zur Inspektion habt, wollte die jetzt im Winter mal selber durchführen... Die GS BJ 93 (28.000km) habe ich letzten Sommer für 950 gekauft, stand davor 1 Jahr lang still, Bremsbeläge, Reifen, Ritzel, Kette und Lack waren neu gemacht! Ich hab daran nur die Drossel nach Anleitung eingebaut. Bin auch nicht großartig viel mit der GS gefahren. Folgende Probleme sind aber aufgetreten: - öfter schlechtes Anspringen, musste also anschieben... (Batterie war nur halbvoll mit Flüssigkeit gefüllt, glaub die is mittlerweile hinüber) - ging während der Fahrt auf der Autobahn einfach aus! obwohl genug Sprit im Tank... wollte danach auch nicht mehr angehen und musste abgeschleppt werden, nachdem ich sie vollgetankt habe lief sie dann komischerweise... Mal schauen ob sich das mit Benzinhahn/-leitungen überprüfen legt... Wollte jetzt demnächst mal zum Polo und die HiQ Gabelfedern und nen Luftfilter holen und ne neue Batterie... brauch ich sonst noch was an Zubehörmaterial? Was muss denn alles gefettet und geschmiert werden? Gibt es Anleitungen zum Zündung, Kupplung, Vergaser, Ventilabstand einstellen? Hoffentlich krieg ich das alles hin... :confused: Danke schonmal Grüße Joe PS: Gibt es jemand aus dem Pforzheim / Enzkreis der mir etwas unter die Arme greifen könnte? |
also das mit dem Startverhalten siehste ja erstmal wenn die neue Batterie drin is, ansonsten auch ma die Zündkerzen checken.
Das mit dem auf der Autobahn ausgehen, könnte a) an den Leitungen oder b) an der Membran im Benzinhahn liegen siehe hier: http://gs-500.info/index.php?title=G...llgasfahrt_aus Gabelfedern ist sicherlich ein guter Schritt, denk daran dass du noch Gabelöl brauchst (Tipp: 15er Öl). Bremsleitungen könntest du noch auf Stahlflex wechseln bzw zumindest Bremsflüssigkeit wechseln Kupplung etc. würde ich nichts rumfriemeln, erst wenn irgendwas nicht tut. Ventilspielkontrolle kannste aber machen, Video dazu müsste ich auch noch finden. |
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übrigends wird man hier nicht mehr infos erhalten wenn man mehr als einen thread zum gleichen thema postet
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Hey Reaper, mein Bester,
Wegen dem Video, hab ja deine Festnetznummer. Hast evtl. ne Handynummer wo ich Dich mal fix erreichen kann? Hätt da mal ne Bitte an Dich. mfG Steve |
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Hat jemand vllt die Inspektionsliste als pdf oder so?
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im gs-wiki ist eine, www.gs-500.info
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wow, danke für die vielen Antworten,
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im Bietebereich verkauft grad einer sein Rep.-Buch, bin grad nur zu faul den link rauszusuchen
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stahlflex sind auf stahlflexcenter.de ganz günstig
manche schwören auf kunstoffummantelte da die nicht scheuern. Bremsflüssigkeit nimmste irgendeine DOT4 Edit: ein kleines Döschen mit 250ml reicht für beide Bremsen zum neubefüllen |
was habt ihr für Fette, zum Schmieren?
Gibts da nen Allzweckfett für lenkkopf/ umlenk/ schwingenlager? |
Abschmierfett für Kugellager oder Lagerfett o.ä. sollte draufstehen.
Ich habe Pressol-Kugellagerabschmierfett verwendet... /edit Sowas kannste dann für alle Lager verwenden |
Hab noch ne Frage zum Wechseln der Gabelfedern....
die kann ich ja ohne Räder und Gabel auszubauen tauschen, oder? hab schon das Forum durchsucht aber dazu nichts Genaues gefunden, wie gehe ich da am Besten vor? |
Könnte man ohne Ausbau tauschen.
Ist aber Murks, da das Gabelöl vermutlich uralt ist und erbärmlich stinkt. Mach es vernünftig und bau die Gabel aus. Nur so bekommst du alles alte Gabelöl raus. Also Gabelstopfen anlösen, Bremssattel lösen, Radachse lösen, aufbocken & zB Wagenheber unter den Motor packen, Bremssattel runter, Rad raus, Gabelklemmungen lösen, Gabel nach unten rausnehmen (die kleinen Schrauben die den Fender halten sind recht weich. Also dort nur gegenhalten und unten an den Muttern schrauben. Kannst du auch machen, bevor du die Holme rausnimmst und die dann einzeln aus den Brücken ziehen), Stopfen der Holme lösen (vorsicht, da drückt die Feder gegen), Scheibe, Spacer und Feder rausnehmen, Gabelöl in ein Auffanggefäß kippen und kopfüber leerpumpen & leerlaufen lassen (je weniger altes Öl drin bleibt, desto besser und vorher mal mit nem öligen Lappen über die Standrohre gehen, um die Simmerringe zu schonen). Dann Holme zusammenschieben und erstmal nen guten Schluck Öl rein (200-300 ml) und so lange pumpen, bis es nichtmehr "schmatzt". Dann Holme wieder zusammen schieben und aufs gewünschte Luftpolster (ist bei den Federherstellern unterschiedlich, steht aber auf der Packung) auffüllen. Holm auseinanderziehen, neue Feder und alte Scheibe rein (Spacer bleibt weg), Stopfen drauf und fertig. Beim Aufsetzen des Stopfens vorsichtig sein. Das ist nur Alu, sodass das Gewinde im Standrohr das schnell zerwürgt, wenn man verkantet. Am besten zu zweit machen: einer drückt den Stopfen gegen die Feder runter, der andere schraubt das Standrohr vorsichtig gegen den Stopfen. Dann in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammenbauen. btw: Gabelöl benutzen. 15er Viskosität sorgt für etwas mehr Dämpfung (standard ist 10er drin), 1l reicht locker aus. Je sorgfältiger und sauberer du arbeitest (der Umbau ist ne gute Gelegenheit mal an den unzugänglichen Stellen zu putzen), desto weniger Probleme hast du. Ist für einen ungeübten ne Sache von 2-3 h (inkl. penibler Pflege). |
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dann Prüfung der Benzinleitungen und des Benzinhahns, sollte ich am Besten die Leitungen gleich tauschen, evtl. gleich gegen Längere? danach kommt der Batterie-, Zündkerzen- und Luftfiltertausch.. sollte ich beim Ölwechsel die Maschine vorher auf der AB warm fahren oder geht das auch so? dann kommt Schmierung und zum Schluß eventuell Ventilspiel- und Vergasereinstellung, weiß aber noch nicht ob das nötig ist, bzw. ob ich das packe? was würde das kosten, das in ner Werkstatt machen zu lassen, + Bremsflüßigkeitwechsel? |
beim ölwechsel sollte der motor bzw das öl schon warm sein aber dosenbahn muss deswegen nicht sein. ich würde sie einfach 10min im stand laufen lassen. aber halt aufpassen mit dem heisen öl vorallem wenn die schraube reinfällt :D
beim ölwechsel am besten auch gleich ne neue ablassschraube und dichtung benutzen. Filter und Dichtung natürlich mitwechseln. ventilspiel ist eigentlich kein hexenwerk. für den vergaser (ich nehme mal an du willst synchronisieren) brauchst du eben einen synchrontester den hat nicht jeder. in der werkstatt wird das schon zu buche schlagen, genaue erfahrungswerte kann ich da jedoch nicht vorweisen achso bremsflüssigkeit selber wechseln ist auch kein ding, geschickt isses wie eigentlich immer wenn man zu zweit ist |
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Gibts natürlich nicht im Baumarkt.
War irgend ein baumarktuntypisches Maß. M12x1,25 oder so. Man braucht auch keine neue Ablassschraube, lediglich die Kupferdichtung sollte erneuert werden. Für 5-7€ bekommt man bei den großen 3 eine magnetische Ölablassschraube. Da ist dann auch gleich ne Dichtung dabei (oder man holt sich für´n Eurofuffzich die Dichtungen im 5er Pack). |
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Hat eher Nach- als Vorteile. |
Viel Metallabrieb hast du (zum Glück) ja nicht. Aber Materialabrieb von den Kupplungslamellen bleibt da zT hängen.
Nachteile wüsste ich jetzt aber keine (der Magnet ist nicht kräftig genug, um die Kolben anzuziehen ;) ). |
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Dadurch kann sich die Schraube "zerlegen". Hatte ich schonmal. :cry: |
das ist doch aber ne m14x1,25
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Das ist aber den Billigstschrauben von Louis, Polo und Co egal.
Hatte mit denen noch keine Probleme, aber einen wertigen Eindruck machen die nicht. btw: eine originale Ölablassschraube kostet beim Händler keine 3€. |
Nee, das Problem ist das der Metallabrieb der im Motor rumschwebt wunderbar vom Ölfilter herausgefiltert wird, und nichts passiert.
wen sich das aber an der Ablassschraube sammelt kann, wenn sich dann der Klumpen löst, evtl eine Düse/ Ümleitung verstopfen. ich gebe zu die Chance ist recht gering, aber sie ist meiner Meinung nach da. |
Federn sind nun gewechselt! War ganz schön übel die neuen in die Holme zu drücken...
Hab jetzt bem Schieben gemerkt, dass die Bremse vorne leicht schleift, ist das normal oder dürfte da nix schleifen? |
Ein minimales Schleifen ist immer hörbar. Es sollte aber nicht deutlich bremsen. Am Besten aufbocken, Vorderrad frei hängen lassen und einen Schubs geben. Wenn es sehr früh stehen bleibt, dann hast du ein Problem mit deiner Bremse.
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Ein minimales Schleifgeräusch beim schieben ist normal.
Bock die Kiste auf, entlaste das Vorderrad und gib dem Rad mal ein wenig Schwung. Das sollte mindestens eine Umdrehung schaffen. Bleibt es früher stehen, schleift es zu arg. |
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Lt. meinem örtlichen Klappersaki-Händler kommt das öfter vor. |
Bin gerade dabei Öl zu wechseln, hab aber kein Drehmomentschlüßel...
Könnt ihr mir vielleicht sagen z.B. wieviel Umdrehungen ich die Schrauben drehen muss nachdem ich sie mit der Hand reingedreht habe? Also Ölablaßschraube und Schrauben des Ölfilterdeckels? :| |
Da gibt es keinen bestimmten Winkel. Da hilft nur ein Drehmomentschlüssel.
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Alles klar, werde ich mir dann morgen früh beim Kollegen leihen...
Mir ist aufgefallen dass, als ich die Ölablassschraube aufgedreht habe das Öl richtig rausgeplätschert ist, fast schon wie Wasser (roch auch etwas nach Benzin)... Ist das normal? beim Auto kommt das ja eher dickflüssiger raus... |
Wenn du das Öl warm fährst, dann wird es dünnflüssiger und wenn es mit Benzin vermischt wird, dann auch.
Kalt und ohne Vermischung von Benzin sollte es die Viskosität haben, wie du sie aus dem Kanister wieder reinfüllen wirst. |
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Was mir noch eingefallen ist, als ich die GS vor dem Ölwechsel 10min laufen ließ, hatte ich den Choke voll aufgedreht und die Drehzahl ging innerhalb der 10min nie über ca.1300 Umdrehungen... |
Dann müsste aber schon dein Benzintank leer sein. Bei korrekt funktionierenden Schwimmernadeln sollte dies aber nicht der Fall sein.
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Klasse! :motz:
Hab mit einer Mutter des Ölfilterdeckels ein Gewinge abgerissen... Trotz Drehmomentschlüßel, oh man! Da versucht man es richtig zu machen und dann das... 7Nm müßte doch passen oder nich, aber das Mistding hat nicht durchgedreht... Was jetzt? Kann man die Gewindestange rausdrehen und ersetzen? |
Willkommen, im Club.
Geht einfach wenn die Gewindestange noch herausschaut. Mit 2 Muttern gegenkontern. |
die gewindestange schaut grad soweit raus das 2 muttern nicht mehr draufpassen...
was mach ich nu? habs schon mit ner rohrzange probiert aber da isses so eng kann da nich so recht anpacken... mist echt :wut: |
Hmm könntest eine draufschweißen, falls du sowas parat hast.
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leider nicht, gripzange klappt auch nicht, es ist leider die obere linke stange...
hab jetzt mal ne mutter mit hochfester schraubensicherung reingedreht... :pop: was denkt ihr wie lange sollte ich warten bis ich an der mutter ansetze? wenn das nicht klappt, weiß ich nich mehr weiter, ich könnte noch versuchen ein schlitz reinzusägen aber da isses wie gesagt sehr eng... |
Alter Schwede hätte nich gedacht, dass der Ölwechsel sich so in die Länge zieht.
So hab jetzt die Ölfilterdeckelschrauben ersetzt... Der Drehmomentschlüßel von meinem Kumpel war anscheinend futsch, da ich die Ölablaßschraube unwissend damit volle Pulle angezogen hab, is mir heut aufgefallen dass die Schraube durchdreht, als ich die rausgedreht hab, kam mir das ganze Gewinde entgegen, sauber, da hilft jetzt nur noch ne neue Ölwanne oder? Werd ich mir dann mal besorgen... + Dichtung von Suzuki... Ich glaub ich hol mir dann jetzt auch noch nen Proxxon Micro-Click, ist 45€ incl. Versand ok? oder gibts den auch billiger? |
45 € ist OK.
Du kannst die Ölwanne mit zB einem HeliCoil-Gewindeeinsatz retten. Machen einige Werkstätten. Musste mal rumfragen. Versteh gar nicht, wieso so viele die Schrauben mit Dichtiring kaputtwürgen...Gerade durch solche Dichtringe vermindert sich das zur Abdichtung nötige Drehmoment drastisch. Handfest reicht da meistens lässig aus. |
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Ist schon richtig, aber Drehmomentschlüssel (mindestens mittlere Preisklasse) sollte man schon in seinen Werkzeugsortiment haben. |
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Und da ich jetzt auch noch die Ölwanne austauschen muss, verlass ich mich lieber auf den Proxxon, hab keine Lust mehr noch mehr Schrauben zu schrotten |
Hi Leuts,
hab eine kurze Frage: Ich hab jetzt das Moped schon ne Weile ohne Öl stehen, da ich noch auf die Ölwanne warte. Habe jetzt gemerkt, dass es noch ab und an aus dem Ölablassloch tropft, es riecht streng nach Benzin, also denk ich mal das es auch Benzin ist. Ist das normal, dass da etwas Benzin ins Öl gelangt, sind jetzt nicht riesen Mengen... Also nach 2 Wochen war halt ein Fleck auf dem Boden... An was könnte das liegen und wie behebe ich das? Viele Grüße dragaoGS |
nein, das ist nicht normal.
Und das liegt an defekten Schwimmernadelventilen, und evtl noch einem defekten Benzinhahn. Solltest du den Benzinhahn auf "On" oder "Res" stehen haben, dann ist er defekt, denn in der Stellung sollte er bei nicht laufenden Motor kein Benzin durchlassen. Sollte er auf "Pri" stehen, dann hast du den Fehler gemacht, denn die Stellung ist nur zum Fluten des Vergasers nach Wartungsarbeiten wenn er komplett leer war. |
OK, das mit den Schwimmernadeln hab ich mir schon gedacht, deswegen hab ich mal auf RES gestellt, und trotzdem war nach 1-2 Wochen Benzin durchgesickert, heißt das jetzt das beides hin ist? Kann ich den Hahn reparieren oder muss ich den ersetzen?
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So hab jetzt erstmal den Hahn auf On Off umgebaut. Wenn ich Zeit hab werd ich mir mal die Schwimmer anschauen...
Neue Ölwanne ist jetzt drin, sowie frisches Öl, Zündkerzen, Öl- und Luftfilter und Gabelfedern. Die Maschine schnurt jetzt wie ein Kätzchen, danke nochmal an alle für die Hilfe! Wenn ich nächste Woche zum Putzen komme, gibts Bilder! ;) Allen Anfängern kann ich nur raten, holt euch das Reparaturhandbuch, gescheites Werkzeug (Proxxon Microlock!!! Drehmomente beachten!!!) und vor allem hier im Forum einlesen und sich über mögliche Fehlerquellen und Risiken klar machen... Und um böse Überraschungen zu vermeiden, erstmal alle Schrauben die nur ansatzweise verrostet aussehen vor dem Lösen mit z.B.: WD40/Caramba einsprühen (Hab Nigrin Rostlöser benutzt, damit flutschten die Schrauben am Krümmer und an der Ölwanne!). |
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