![]() |
Vorderrad einbauen mit montierter Bremse
Hallo,
hab mir vorne nen neuen Reifen draufmachen lassen, und jetzt bekomm ich das blöde Rad nicht mehr rein, weil der Sattel der Felge im Weg ist, sodass ich die Scheibe nicht zwischen die Bremsklötze bekomme. Da fehlen mir leider 5mm, und da hilft auch kein Brechen und kein Biegen. Geht das überhaupt, ohne den Sattel abmachen zu müssen? Bekomme das Teil einfach nicht ab... |
Es geht mit Hängen und Würgen. Dabei zerkratzt man sich aber meistens die Felge oder schmeißt das Motorrad um, weil man es etwas schräg legen muss.
Ich würde einfach den Bremssattel abnehmen. |
Hm, müsste dann nur irgendwie den Sattel abbekommen. Geht wohl nur mit Pressluftbohrer...
|
So festgegammelt oder was.
Die Sxchrauben werden mit Drehmoment angezogen, das ist aber eigentlich nicht so hoch, sind nur 48 Nm, linksrum ist auf. Wenn du dran kommst ohne alles einzusauen, versuch mal mit Rostlöser auf die Gewinde zu kommen, geht vll. mit einem Pinsel besser, das ganze einwirken lassen und dann nochmal versuchen. Darf halt nichts auf die Scheibe und Beläge kommen. Sonst musst du mit Bremsenreiniger sauber machen. |
Da gehört normalerweise Sicherungskleber drauf. Möglich, dass es deshalb etwas schwerer geht. Einfach mit mehr Kraft dran gehen. Das Gewinde ist in der Stahlplatte. Da dürfte so schnell nichts passieren. Musst halt gutes Werkzeug nehmen.
|
also ich krieg meine felge auch mit bremsscheibe rein. motorrad aufn hauptständer und dann ein holzklotz untern motor, sodass das vorderrad in der luft hängt. um den sattel wickel ich oben ein handtuch, damit die felge nicht zerkratzt. und dann irgendwie schräg reinfummeln ;), keine ahnung auf jeden fall gehts
|
noch besser gehts ohne Fender, aber den kannste wiederum nicht anschrauben wenn das Rad drin is :apl:
|
Moin,
das geht auch super mit Fender und mit Bremsscheibe, habs nie anders gemacht. Wenn du die Schrauben nicht lösen kannst, versuch es mit ein paar Schlägen auf den Schraubenkopf und mit schnellen starken Zügen mit dem Werkzeug. Einsprühen mit WD40, Ballistol oder ähnlich sollte nicht schaden. Musst dich nur was trauen, denke kaum das was abbricht. Das Gewinde nachschneiden wäre aber von Vorteil danach. |
Wenn ich hier so manchen lese, dann kann ich mir echt nur an den Kopf fassen.
Welchen Aufwand der ein oder andere betreibt, um ja den Bremssattel nicht abschrauben zu müssen...... Ist eigentlich schon mal einer auf die Idee gekommen das wenn man den Sattel abnimmt, man sich viel Ärger ersparen kann? Wie wollt ihr denn die Dichtungen im Sattel kontrollieren, oder ihn bei der Gelegenheit sauber machen? Wobei, viele reinigen Ihren Sattel ja eh erst wenn er fest ist! jeglicher Ausbau des Vorderrades ohne die Demontage des Bremssattels ist einfach nur Pfusch. An dem Ding hängt euer Leben! |
Zitat:
Gruß HWK |
Ach so, und die Radachse und die Klemmschrauben werden nicht mit dem Drehmo angezogen?
Das ist ja mal ne klasse Argumentation. Wer kein passendes Werkzeug oder Wissen hat, der muss halt in die Werkstatt, oder zu wem der es hat, will man beides nicht, muss man halt zu Tante Louis und sich zwei Drehmos kaufen. Spätestens beim Kette spannen braucht man ihn! Ach so, wer beim Kette spannen auf den Drehmo verzichtet, und beim einbauen des Vorderrades die Steckachse ohne Drehmo anzieht, der ist auch in der Lage den Bremssattel ohne Drehmo anzuziehen. |
+1:rock2:
|
Zitat:
Zitat:
Gruß HWK |
Zitat:
Edit: Es gibt keinen vernünftigen Grund den Bremssattel beim Ausbauen des Vorderrades nicht zu demontieren! |
Mal ne ganz andere Frage. Die Bremssattelschrauben weren mit Loctite eingeschraubt? Steht in meiner Reparaturanleitung nicht drinne. Gut zu wissen. Was denn da für welcher? Hochfest denke ich ja aml nicht.
|
Wenn du die Reste gut weg gemacht hast, dann reicht eine mittelfeste aus.
Wenn du die alte nicht raus gemacht hast, würde ich keine neue drauf machen. |
Die Schrauben halten auch ohne Sicherungskleber. Wenn man Bedenken hat, nimmt man den oberen Wert des Anzugsdrehmomentbereichs. Man kann auch Schraubensicherung nehmen, die nicht so hart wird und leichter zu lösen ist, wenn man welche nehmen will.
Die Motorschrauben werden mit weit weniger Drehmoment montiert und lösen sich auch nicht. Auch mit Schraubensicherung sollte man hin und wieder mal die wichtigsten Schrauben mit dem Drehmomentschlüssel nachziehen. Steht, meine ich, auch im Serviceheft. |
Zitat:
+1 :up: ich hab sie sogar etwas mit Graphit Pulver eingerieben , damit klappt der Radausbau noch schneller |
"Vielfach ist des Schlossers Kraft wenn er's mit nem Hebel schafft!"
Soll für die Praxis heißen: wenn Du keinen entsprechenden Biteinsatz für die Ratsche (mit ausreichend Hebellänge) hast, kannst Du ein Rohr über den Inbusschlüssel schieben. Dann verlängert sich der Hebelarm und Satz eins tritt in Kraft. Die zahlreichen unproduktiven Kommentare in meinem Kopf erspare ich uns mal. Schöne Grüße vom köbes, der einen Dremomentschlüssel in den Arm integriert hat. |
Zitat:
:gutenacht: |
wenn jeder so einen tollen Drehmo im Arm hätte wäre ich glücklich!
Das würde uns die abgerissenen Bolzen der Ölfilterdeckel, die abgerissenen Ölablassschrauben usw. ersparen! |
Zitat:
Man muss halt bissle mit Verstand seinen Dremo im Arm einsetzen, dann klappts auch :grinser2: Gruß, der Mattis :wink2: |
Also ich werde mir zumindest nen Inbuskopf für meine Ratsche zulegen müssen...hab grad meinen Inbusschlüssel reingesteckt und gehämmert...das einzige, das passiert, ist, dass sich der Schlüssel verbiegt
|
Eieiei, sei vorsichtig. Inbusschrauben nehmen einem das schnell übel, wenn der Inbusschlüssel nicht richtig drinsteckt. Hämmern auf den Inbusschlüssel hat sich, bei mir auf jeden Fall, nicht bewährt. Lieber verlängern und dann schön kräftig, aber mit Gefühl lösen.
Aber wenn Du dir den Ratschenaufsatz holst wird das schon hinhauen. Es sollte eh nur im ersten Moment richtig schwer gehen. Dann macht es einmal knack (nein nicht weil die Schraube abreisst) und die Schraube sollte sich ergeben. Wenn Du den Bremssattel runter hast, kannst Du ja mal die Gewinde begutachten. Seltsam, wenn das dermaßen schwer geht. Vielleicht war der ja noch nie runter oder der Vorbesitzer großzügig mit Schraubensicherung und Anzugsmoment. Grüße köbes. |
Zitat:
das mit dem hämmern ist in dem Fall auch nicht das richtige - wenn die Schrauben noch mit Flüssigsicherung eingeklebt sind lassen sie sich ein gutes Stück weit sehr schwer drehen steck besser ein langes Stück Rohr über deinen Inbus und dann langsam und gleichmässig drehen |
Bei eingeklebten Schrauben könnte der Heißluftföhn helfen.
|
So, hab den Sattel jetzt ab :D Der vorige Inbusschlüssel bestand auch mehr aus Knete...
Neues Problem: Sattel ab, Rad dran, Sattel immer noch ab und bekomm ihn nicht mehr dran. Der Sattel passt nämlich um ca. 1mm nicht zwischen Bremsscheibe und Felge, sodass ich den Sattel auf die Scheibe schieben könnte. Bitte sagte mir nicht, dass ich nicht erst das Rad einbauen darf...das wär echt bescheiden... |
http://www.gs-500.info/index.php?tit...ab_und_anbauen
da haste es mit Bildern, Sattel muß auch mit Rad drin drauf gehen. |
Hm, habs eigentlich schon mit allen Ausrichtungen des Sattels probiert, aber werd dann morgen nochma schauen, ob ich vielleicht n Zaubertrick rausfinde
|
Zitat:
du hebelst die Bremsbeläge etwas auseinander und drückst die Kolben in den Bremssattel hinein dann hast du genug Spiel um den Sattel mit einer Hand einzufädeln :wink: |
Also vom Abstand zwichen den Belägen her könnts schon passen, aber der Sattel bzw. die Lücke zw. den Belägen muss ja mit der Scheibe fluchten, aber ich bekomm den Sattel nicht weit genug rein, da es scheint, als wäre der Sattel minimal größer als der Platz zwischen Scheibe und Felge (der Sattel stößt an den Felgenteil, in dem auch das Ventil drin ist, die horizontale Fläche).
|
du musst ihn ja anwinkeln wenn du ihn auf die Scheibe draufschiebst
wennn du die Beläge schön weit rein drückst so dass fast schon ein kleiner Finger dazwischen passt ,hast du massig Platz und kannst den Sattel ohne jegliche Berührung mit der Felge aufsetzen nächstes mal baust du den Sattel als erstes ab und verkanntest ihn schon beim Ausbau ordentlich gegen die Scheibe bevor du ihn abziehst um die Beläge zurück zu drücken / den Abstand aufzuweiten dann haste später überhaupt keine Probleme mehr beim Zusammenbau so rum wie du es jetzt gemacht hast kommste halt schwer dazwischen aber mit nem stabilen großen Schraubenzieher geht das schon auch |
So, hat jetzt alles geklappt und hab sogar mit leckendem Simmerring TÜV bekommen :D (der natürlich trotzdem ausgetauscht wird)
|
| Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 14:25:05 Uhr. |
Powered by vBulletin® Version 3.8.9 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, vBulletin Solutions, Inc.