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Dissl 24.06.2013 10:44:31

Lackieren mit Pistole
 
Hallo liebe GS-ler,
hab mich schon mal im Vorhinein ein wenig schlau gemacht und auch paar super Antworten hier gefunden aber dennoch sind ein paar Fragen ungeklärt.
Es geht um Folgendes:Ich habe ein Teil von Balu Racing bekommen (Weiss: sprich grundiert und damit Lackierbereit) Nun habe ich mir von einen Bekannten einen Kompressor und eine Pistole zum Lackieren ausgeliehen. Farbe habe ich über Motorradlack.de erstanden.

Nun meine Frage:
-soll ich Nass zu Nass lackieren oder doch lieber jeden Tag eine Schicht? (sind ja 3 Schichten)
-Gibt es etwas was ich AUFJEDENFALL beachten muss beim Pistole lackieren (hab nämlich bis jetzt nur mit Dose lackiert)
-Oder hat sonst noch jemand Erfahrungen mit diesem Lack oder generell was das Lackieren mit einer Pistole betrifft?

Der Lack heisst Y9H Pearl Lively Yellow

Danke schon mal im voraus für eure Antworten:)
LG Phil

gsmattis 24.06.2013 11:05:18

Zitat:

Zitat von Dissl (Beitrag 509280)
Nun meine Frage:
-soll ich Nass zu Nass lackieren oder doch lieber jeden Tag eine Schicht? (sind ja 3 Schichten)
-Gibt es etwas was ich AUFJEDENFALL beachten muss beim Pistole lackieren (hab nämlich bis jetzt nur mit Dose lackiert)
-Oder hat sonst noch jemand Erfahrungen mit diesem Lack oder generell was das Lackieren mit einer Pistole betrifft?

1. Deck und Klarlack nicht nass in naas. Sollte klar sein. Ansonsten kannst du mit kurzen Zwischenzeiten auch nass in nass lacken. Danach dann schön schleifen und Klarlack drauf.

2. Wenn du fertig bis saubermachen. Gibt nix schlimmeres, als eine mit halbtrockenem Lack vollgesiffte Pistole ;)
Richtige Viskosität herausfinden.

3. Beim Pistolenlackieren den Strahl auf das jeweilige Bauteil anpassen. Große Flächen = breiter Strahl, kleine Flächen = schmalerer Strahl, aber keinen Punkt. Die einzelnen "Bahnen" müssen sich überschneiden, sonst verläuft das nicht und du bekommst Orangenhateffekt.

OldSweathandTW 24.06.2013 15:22:03

Zitat:

Zitat von gsmattis (Beitrag 509285)
1. Deck und Klarlack nicht nass in naas.

Kommt auf den Lack an... Ich hatte einen, den ich Nass in Nass lackieren konnte... Auf keinen Fall sollte ich ich den auf ne Durchgehärtete Lackschicht aufsprühen...
Am besten nochmal beim Händler nachfragen, der kanns Dir genau sagen ;)

maddihn 24.06.2013 17:08:28

Nimm ein Probestück und übe, dann geh an das Teil.
Suche nach einem guten Druck zum Arbeiten.
Spiel ein bisschen mit dem Mischverhältnis zwischen Lack und Dünner (falls nötig) und merk dir, welches Verhältnis du am Ende benutzt.
Stell ein bisschen an der Düse rum und schaue am Übungsstück was passiert.
Es nervt ungemein, wenn dir der Tank in der Mitte des Werkstückes leerläuft, also hab ein Auge drauf.
Mein Lack brauchte zwischen den Schichten nicht lange um anzutrocknen. Ich habe also mehrere Teile in Farbe durchlackiert, dann wieder von vorne angefangen (paar Schichten).
Am nächsten Tag die Teile angeschliffen, gereinigt, Klarlack drauf in mehreren Schichten.
Höre auf Mattis und mach die Pistole jedesmal sauber, wenn du die eine Zeit lang weglegst!

edit: Wenn die Zeit zwischen den Schichten zu kurz ist, löst der neue Lack den alten (jedenfalls wirkt es so, frag mich nicht, ob es so ist) und es könnte Tropfen ziehen. Liegen die Schichten zu weit auseinander, verbinden sie sich nicht richtig.

Alles eigene Erfahrung, bin kein Fachmann.

gsmattis 24.06.2013 17:10:32

Ich habe in meiner Ausbildung in einem (augenscheinlich) nur mit ausgehärteten Farbresten vollgekippten Eimer ne "eingelegte" Pistle gefunden. Zerlegt, gereinigt und geht :grinser2::grinser2:


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