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-   -   Schraube am Ausgleichsbehälter ausgedreht (https://forum.gs-500.de/showthread.php?t=33234)

Sebbe 23.07.2013 17:39:15

Schraube am Ausgleichsbehälter ausgedreht
 
Servus,

wollte gerade die Bremsflüssigkeit wechseln, die eine Schraube am Ausgleichsbehälter war vom Vorgänger schon relativ weit vermurktst.
Trotz WD40 und großer Vorsicht ist sie jetzt fast komplett rund.

Wie bekomme ich die Schraube am Besten raus?
Aufborhen?
billigen Bit einkleben? (http://www.liqui-moly.de/liquimoly/p...cument&land=DE)

Und die nächste Frage:

Wo bekomme ich eine neue Schraube her und was für eine ist das genau? (-> Vorderer Ausgleichsbehälter)

Vielen Dank schonmal

Gruß

berndy 23.07.2013 18:11:26

Komisch, dass die Leute immer denken, man müsste die Schrauben bis zum geht nicht mehr anziehen.

Ich würde versuchen in den Schraubenkopf einen normalen Schlitz zu bekommen. Bei versenkten Schrauben ist das aber schwierig.

Bei mir hat es auch schon geholfen den Schraubenkopf mit einem kleineren Durchmesser als das Gewinde anzubohren. Das nimmt Druck vom Kopf, danach ließen sich bei mir die Schrauben einfach lösen. Bei den kleinen Schrauben hat man aber wenig Spielraum.

Jetzt weiß man nur nicht, was der Vorgänger da gemacht hat. Wenn da Schraubensicherung dran oder das Gewinde vermurkst ist, dann geht das nicht so einfach.

Hast du einen scharfen Körner? Dann kannst du versuchen mit dem die Schraube entgegen dem Uhrzeigersinn zu lösen. Muss man halt vorsichtig sein. Ich würde möglichst weit außen im Schlitz ansetzen und mit einem kleineren Hammer vorsichtig schlagen.

Das Klebezeugs hält vermutlich nicht, das ist viel weicher als die Schraube, wenn die schon nicht hält...

Du hast doch schon eine Schraube draußen, die andere ist genauso. Musst du einfach nur ausmessen.

Bekommt man normalerweise im Eisenwarenladen oder für ca. 2 € bei Suzuki.

Bei verknaddelten Kreuzschlitzschrauben geh ich meistens zuerst mit dem Schlagschraubendreher dran, wo man es vom Material her machen kann. Der wird durch einen Hammerschlag in den Kopf gedrückt und durch seine Mechanik gleichzeitig gedreht. Dadurch kann der nicht abrutschen.

Dabei gilt natürlich, wie immer mit Werkzeugen, vorsichtig mit Bedacht und Verstand.

gsmattis 23.07.2013 20:34:51

Wenn neu, dann gleich ordentlich verzinkte oder gar VA und mit Innensechskant

Russedeluxe 23.07.2013 21:10:39

Die sch... butterweichen Suzuki Schrauben. Also ich bin jetzt auch soweit das ich jede Schraube die sich auch nur minimal verformt sofort ersetzte.
Als nächstes ist bei mir die winzige Schraube im Tages-km-zähler dran - den Fehler mache ich auch kein zweites mal mehr...:motz:

Willow 23.07.2013 21:37:07

Viele Schrauben sind nicht ohne Grund so weich ;)

Sebbe 23.07.2013 22:06:54

Sooooo nachdem ich zwischendurch noch nen Ölwechsel gemacht habe haben wir die Schraube aufbekommen:

Ewig versucht mit einschlagen verschiedener Bits, letzendlich wars der 3,5 mm Bohrer und ein eingeschlagener Torx Bit, auf einmal die die sche*ß Schraube dann offen, morgen muss dann die alte BF dran glauben.

Sebbe 23.07.2013 22:07:43

Zitat:

Zitat von gsmattis (Beitrag 512835)
Wenn neu, dann gleich ordentlich verzinkte oder gar VA und mit Innensechskant

Bekommt man so eine Schraube in der Eisenwarenabteilung im Baumarkt oder wo bekomm ich die bis morgen her?

AmigaHarry 23.07.2013 22:21:41

Bitte bedenke: Es hat einen Grund das diese Schrauben so weich sind! Ich würde die keinesfalls gegen Innensechskantschrauben und/oder härtere Typen tauschen!
Der nächste Grobmotoriker, der sich daran zu schaffen macht, zerstört garantiert das Gewinde - und dann heist es neue Bremspumpe kaufen.....
Diese Schrauben gehören nur ganz leicht angezogen und zwar so schwach, das Suzuki dafür nicht mal ein Drehmoment angibt....
Übrigends sind diese Schrauben bei allen Motorrädern bzw. Bremspumpenherstellern so weich......

Sebbe 24.07.2013 05:32:15

Guten Morgen,

Habe die andere Schraube mal nachgemessen; M4, 12mm

Dann sollten diese hier ja auch passen:

http://www.ebay.de/itm/10-Stk-Senkko...ht_2301wt_1399

Dass man die nur leicht anlegt und nicht festknallt ist ja eigentlich klar.

Gruss

gsmattis 24.07.2013 06:31:47

Kann aber auch sein, dass die Schraube im Gewinde angammelt und deshalb so schwer rausgeht. Da kann man die noch so leicht anziehen.

Sebbe 24.07.2013 06:36:44

Zitat:

Zitat von gsmattis (Beitrag 512874)
Kann aber auch sein, dass die Schraube im Gewinde angammelt und deshalb so schwer rausgeht. Da kann man die noch so leicht anziehen.

Zeigt sich dann nacher, wenn ich die Schraube komplett rausdrehe.

berndy 24.07.2013 06:39:24

Da könnte man aber etwas drauf machen, damit das nicht angammelt.

gsmattis 24.07.2013 06:49:51

Das wäre sicherlich ne Option ;)

OldSweathandTW 24.07.2013 08:17:09

Weil ich hier gerade les, man solle VA Schrauben mit Innensechskant nehmen:

Da würde ich die Finger von lassen! VA Schrauben sind verdammt weich! Kauf lieber im entsprechenden Laden ne 8.8 Senkschraube, gerne vernickelt damit sie nicht rostet. Da hast du mehr Freude dran, als ne Butterweiche VA, bei der der Innensechskant nach dem ersten Versuch rund ist!

Und nochmal zum Mitschreiben: VA Schrauben sind weicher als die meisten (!) Stahlschrauben!!

majestic_morpheus 24.07.2013 18:36:01

Dafür passt auch bei zwei linken Händen ein Inbus passgenauer als ein Kreuzschlitz-Schraubendreher - zumal einige keine PH-Dreher im Koffer haben. Und wer die Schrauben so fest anbrummt, dass man beim nächsten Lösen den Innensechskannt überdreht, ist irgendwie auch selbst schuld.


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