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Kette klackert beim Fahren
Hallo,
beim Putzen meiner Kette bemerkte ich ein Klackern im Ritzelbereich. Ich habe die Kette ein wenig nachgespannt und dann verschwand das Geräusch. Leider klackert sie jetzt extrem beim Fahren..vor allem, wenn ich den Motor ausschalte und nur rollen lasse, kann man das Geräusch sehr gut wahrnehmen. Ich bin dann auf einen alten Thread gestoßen in dem Stephan schreibt: "wenn das schleifgeräusch- ich denke du kannst es orten, woher es kommt, von aus der richtung der linken fußraste kommt, dann solltest du gucken, ob vielleicht dein ritzel auf der getriebeausgangswelle spiel hat. bei mir war´s vor kurzem auch so... schleifgeräusch im schubbetrieb und bei last wars ruhig. heißt also: - schalthebel abbauen - ritzelabdeckung runter - hinterrad lösen - kette vom ritzel runter - auf spiel kontrollieren (also dran rumdrehen) - wenn sichs beweget, dann zu polo/louis etc und nen ritzel kaufen, dabei darauf achten, dass ab Bj 94 (ggf Bj 93 aber Modell 94, also spätes 93) ein ritzel mit bund zu verwenden ist. bis Bj 93 ists ohne Bund. - sprengring am ritzel lösen, ritzel runter - neues ritzel an keilverzahnung (also innen) ordentlich einfetten, getriebewelle auch, ritzel wieder draufstecken und mit sprengring sicher. - anschließend kette, wie oben beschrieben (nur andersrum ) wieder aufziehen - kettenspannung prüfen - losfahren viel spaß" Ich konnte ein deutliches Spiel feststellen. Ist es nun ratsam nur das Ritzel auszutauschen? Ich habe schon häufiger gehört, dass man nie nur ein Teil des Kettensystems wechseln soll..also immer alle drei Sachen, da sonst bspweise die alte Kette das neue Ritzel gleich wieder zerstört. :? Die Kette hat je nach gemessener Stelle einen unterschiedlichen Durchhang..also ist sie unterschiedlich gelängt? Könnte auch noch die erste Kette sein.. |
Wie alt ist deine Kette, bzw. wieviel gelaufen?
Risiko wird sein, dass du das jetzt neue Ritzel dann beim nächsten Kettenkit-Wechsel wieder mit wechseln musst. |
Das weiß ich leider nicht genau..vermutlich aber noch die erste.
Bei einem Kettenkit ist das ja aber dann wieder dabei oder? Würd halt gern erstmal nur 6-8€ investieren und schauen, ob es ein neues Ritzel tut.. Komplett wechseln könnte ich ja dann immer noch. |
Ich habe nicht so viel Ahnung wie die meisten hier, aber bei unterschiedlich gelängter Kette schlackern mir die Ohren...
Pack einmal das komplette Set drauf und dann weißt du was du hast. Ich denke hier wäre an der falschen Stelle gespart - meiner Meinung nach.:rolleyes: |
Neues Kettenkit!
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Alles klar, ich hab ein Kit gekauft.
Ich versuche mich morgen mal am Einbau. Hab sowas bisher noch nicht gemacht. Danke für die Beiträge! |
Egal ob offene oder Endloskette, bau die Schwinge gleich mit aus und reinige und fette die Schwingen- und Umlenkungslager neu. Die werden gerne vernachlässigt.
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Zitat:
Bei meiner Kawa ist die festgegammelt :oops: |
Meine Befürchtung hat sich bestätigt..das neue Ritzel hat auch Spiel..nicht gerade wenig..d.h. wohl die Verzahnung der Welle ist im Eimer? :( Wenn ich es ganz vorne aufziehen..also noch vor der Nut des Sprengrings, passt es perfekt..hinter der Nut wackelt es dann in der Verzahnung...da sehen die Zähne auch gut abgearbeitet aus. Dachte eigentlich, dass die Ritzel extra weicher legiert sind um sowas zu vermeiden. Was kann ich jetzt tun? Ein Freund meinte, das sieht schon fast nach Totalschaden aus bei so einem alten Motorrad :(
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Da hilft wohl nur Ausgangswelle wechseln oder punktiert festschweißen - beide Varianten gab es hier schon in praxi :-D
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Hm..ein Wechsel kommt für mich finanziell grad leider nicht in Frage..
Hat jemand Erfahrungen mit Loctite? Das gibts ja auch speziell für solche Fälle. http:// http://www.loctite.de/welle-nabe-verbindung-29958.htm |
das ist zum Lagereinkleben wenn sie etwas Spiel in der Passung haben , für deine Zwecke ist das rausgeschmissenes Geld
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Gibts anscheinend auch speziell für Zahnwellen..aber glaub nicht für so hohe Spaltmaße.
Welche Schweißmethode sollte man denn anwenden? E-schweißen? |
schweißen ist auch keine wirklich gute Idee
schau mal hier http://forum.gs-500.de/showpost.php?...1&postcount=19 |
Wie kompliziert ist denn das Tauschen der Welle? Erstatzteile kriegt man für die GS ja so gut wie hinterhergeworfen.
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Also ich glaub der ganze Motor muss auseinandergenommen werden, wobei einiges ersetzt werden muss..
Das lohnt sich auch nur noch, wenn man das selbst machen kann. Zumindest bei meinem Bike. |
Unteren Gehäuseteil abnehmen und am besten das komplette Getriebe tauschen. Die Zahnflanken arbeiten sich ja aufeinander ein.
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Ans Getriebe kommt man relativ gut.
Musst "nur" das Kurbelgehäuse trennen. Zylinder, Kolben und Kopf können montiert bleiben. LiMaDeckel runter, Kupplungsdeckel runter, einiges der Schaltung demontieren (Schaltmechanismus, Schaltnockenanschlag, Schaltwelle, Lagerschild/Hauptwelle), Ölwanne und Filtersieb abnehmen. Dann jede Menge Gehäuseschrauben rausdrehen und du kannst die Gehäusehälften trennen. Was du dann neu brauchst sind lediglich Dichtungen (Simmerring der Getriebeausgangswelle, LiMaDeckel-, Kupplungsdeckel, Ölwannen-Dichtung). |
Zitat:
Und ich habe nicht mal den Simmerring gebraucht, der alte ist heute noch dicht (Wellenwechsel war vor mehr als 2 Jahren: http://forum.gs-500.de/showthread.ph...465#post466465). |
Ich glaube ohne fremde Hilfe übersteigt die Reparatur erstmal meine Schrauberkenntnisse. Vielleicht finde ich noch jemanden, der mir da hilft :)
Hätte noch ne Frage: Beim Überholen der Umlenkung konnte ich auf der Lagerbuchse des mittleren Wälzlagers einseitig Passungsrost und/oder (bin mir nicht ganz sicher) Pitting erkennen. Sollte man die jetzt austauschen? Wurde das Lager irgendwie einseitig stärker beansprucht oder wie kommt das? |
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So sieht das Ganze aus.
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Sieht seltsam aus.....würde sie tauschen.....
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