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Petition gegen das Verbot von mehr als 15 Jahre alten Motorrädern in Europas Städten
Petition gegen das Verbot von mehr als 15 Jahre alten Motorrädern in Europas Städten
In den nächsten zwei Jahren soll in mehreren europäischen Großstädten ein Verbot für Motorräder eingeführt werden, die älter als fünfzehn Jahre alt sind!! Im Zuge der Euro 4-Norm gibt es in einigen europäischen Hauptstädten Planungen, die in den nächsten 24 Monaten eingeführt werden sollen: Demnach könnte es bald verboten sein, mit Motorrädern, die älter als fünfzehn Jahre alt sind, in bestimmten Städten zu fahren. Dies meldet die „International Dealer News“ (IDN) und die deutsche Branchenzeitschrift Bike & Business, aus der wir hier zitieren. Gegen diese Planungen wollen wir frühzeitig protestieren, da sie aus unserer Sicht einen völlig überzogenen Eingriff darstellen und eine Vielzahl von Motorradfahrer/innen im täglichen Leben extrem stark beeinträchtigen würden. Bei einem sehr zweifelhaften Nutzen für die Umwelt. Die erste Stadt, in der diese motorradfeindlichen Planungen bereits im Jahre 2016 umgesetzt werden ist Paris. Hier hat die Stadtverwaltung am 9. Februar 2015 eine Reihe von Vorschriften verabschiedet, die laut dem britischen Fachblatt auf eine Reduzierung der Fahrzeuge abzielt, die durch ihre veralteten Abgasnormen verstärkt zur Verschmutzung der Umwelt beitrügen. In anderen Ländern wie Spanien haben ähnliche Initiativen bereits Früchte getragen. Das europäische Parlament hat die europäische Kommission nun verpflichtet, Forschungsprojekte anzustrengen und prüfen zu lassen, ob weitere wirtschaftliche und technische Beschränkungen wirklich einen realisierbaren Beitrag zur Verminderung der Verschmutzung leisten könnten. Fest steht jedenfalls: Das Vorgehen der Pariser Behörden kompromittiert die gesamte motorisierte Zweiradbranche und weist für viele in die falsche Richtung. Klar ist auch, dass die bevorstehende Einführung der Euro-4-Norm, neben den Motorrädern, auch die Nutzung der 50er-Roller massiv tangieren könnte. Begründung: Der umweltpolitische Nutzen dieser geplanten Sperrungs-Maßnahme ist mehr als zweifelhaft. und würde eine große Anzahl von Motorradfahrern in ihrem täglichen Leben und ihrer Mobilität stark beeinträchtigen. Das aktuelle Durchschnittsalter des deutschen Motorradbestands liegt bei 15,7 Jahren! (Quelle: de.statista.com/statistik/daten/studie/154515/umfrage/durchschnittliches-alter-der-kraftraeder-in-deutschland/) Die meisten Besitzer älterer Maschinen würden sich aus unserer Sicht wahrscheinlich nicht zum Kauf eines Neufahrzeugs entscheiden, sondern ihre Stadtfahrten mit dem, unter verkehrs- und umwelttechnischen Gesichtspunkten, deutlich weniger effizienten Auto erledigen, so daß sogar ein negativer Umwelteffekt zu befürchten wäre. Wir als Motorradfahrer halten die angedachten und geplanten Sperrungen für eine völlig überzogene, willkürliche und unangemessene Maßnahme und möchten unseren Unmut zum Ausdruck bringen, bevor die Politik Fakten schafft, die starke Auswirkung auf unsere persönliche Mobiliät und auch unsere autonomen Kaufentscheidungen haben wird. >> weiter |
Unterschrieben...ist ja ein Unding und geht vollkommen am Umweltschutz vorbei.
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In 4 Jahren krichste für die ersten GS ein H-Kennzeichen, dann kanns einem auch egal sein ;)
Aber alle 15 Jahre ne neue Maschine kaufen ist echt ne Zumutung! |
Leckst mich doch am Pöppes, alles was Spaß macht wollen'se mir vermiesen, die da oben!
Ich liebe alte Diesel, Youngtimer und mein Möp... Ich lass mich im Kopp umoperieren, damit ich endlich auf Schrebergärten und Plastikbomber stehe. Runter von meinem Rasen ihr Hippies! |
Paris hat ein enormes Smog-Problem .
Bereits 2014 hat die Stadt am 17 März ein Fahrverbot für alle Kraftfahrzeuge deren Kennzeichen mit einer geraden Zahl endet erlassen , um der dort damals seit mehreren Tagen anhaltenden Dunstglocke Einhalt zu gebieten . Dadurch angeregt wird seitdem immer wieder laut über unterschiedlichste Einschränkungen des individuellen Kraftfahrzeugverkehrs im Innenstadtbereich nachgedacht ( generelles Dieselverbot / Verbot alter LKW und PKW ) ob dies letztlich das gewünschte Ergebnis bringt sei mal dahingestellt , allerdings dass findige Geschäftsleute dies ausnutzen um email Adressen von motorradbegeisterten "Neukunden" in Deutschland zu sammeln ist ja wohl der Hammer ... |
Es gäbe soviele andere Möglichkeiten, die Umwelt- und Verkehrsprobleme in Städten in den Griff zu kriegen, als einfach nur 15 Jahre alte Möps auszuschließen. Lächerlich, sowas!
Ich hätte kein Problem mit einem generellen Verbot von Individualverkehr in Städten, aber dafür müssten die Alternativen stimmen, sowohl preislich wie auch von ihrer Leistung! Manchmal komme ich mir schon wie im Kindergarten vor. Da werden Themen für Millionen an Steuergeldern durchdiskutiert und als Gesetze verabschiedet, die letztendlich gar nichts oder nur wenig verändern. Die Politik sollte mal konsequenter werden und sich an Weltmetropolen wie Tokyo oder Singapur ein Beispiel nehmen! |
Naja, dort steht zur Rushhour auch ALLES.
Die Leute zwängen sich gezwungenermaßen in die Öffis, nicht weil sie umweltbewusst wären... Ich warte drauf, dass politischer Aktionismus mal IRGENDWAS nützliches bringt. Der Feinstaub hält sich nicht an die Schilder in den Innenstädten (und während der Umfahrung entsteht nur noch mehr Feinstaub), privatisierte Autobahnen sind um Längen teurer als staatlich gebaute, ... |
Ist doch genauso mit der Feinstaubplakette.
Jetzt habe sie festgestell das es fast nichts gebracht hat und der Gummiabrieb der Reifen schuld ist. Also gibt es demnächst wieder Holzreifen mit Stahtband. |
Zitat:
In Tokyo darf man erst ein Auto zulassen, wenn man ein eigenen Parkplatz dafür vorweisen kann, der wiederum auch wieder unbezahlbar ist (400 € +). Resultat: In Tokyo gibt es aufgrund der fehlenden Limitierung immer noch Staus, aber trotzdem nur die Hälfte Fahrzeuge pro Kopf wie in Deutschland. ABER: In Tokyo funktionieren die öffentlichen Verkehrsmittel in einem vorbildlichen Maß! Schnellzüge kommen im Minutentakt an und sind auf die Sekunde pünktlich! Trotz perfekt ausgenutztem Zeitplan sind die Züge gerammelt voll (man kennt ja die Bilder von Mitarbeitern, die die Leute in die Züge schieben). Wie würden wohl die Straßen aussehen, wenn nur die Hälfte dieser Leute mit Autos fahren würden? Nur um eines klarzustellen: Ich fände es NICHT fair, wenn nur die Reichen mit ihren Autos in die Stadt fahren dürften, Regelungen sollten für alle gelten. Mir geht es auch darum, dass nur radikale Regelungen wirklich etwas ändern würden, nicht so ein Firlefanz wie Umweltzonen. Der Staat will die Luft in Städten verbessern? Der Staat will die Nutzung von Elektrofahrzeugen unterstützen? Zwei Fliegen, eine Klappe: Innenstädte dürfen nur noch mit Elektrofahrzeugen befahren werden. Das wär doch was?! |
Mobilität wirbelt nahezu immer Staub auf , auch Elektromobilität ( Reifenabrieb , Bremsstaub , Aufwirbelung von vorhandenem Straßenstaub durch die Luftbewegung bei der schnellen Fortbewegung an sich ) - die wirklich einzige absolut staubfreie Alternative wäre ein verbrennungsmotorfreier Bootsverkehr ausschließlich auf Wasserstraßen
siehe Venedig/Gondel/Emissionswerte im Vergleich zu anderen Fortbewegungsmitteln :grinser2: |
Zitat:
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nicht dass du mich falsch verstehst Oli :wink:
Ich bin absoluter Fan der Elektromobilität - spätestens seit ich vor 3 Jahren ein Fahrrad mit Radnabenmotor und Drehgriff ( in D nicht ganz legal ) ausgestattet habe - und kann mir sehr gut vorstellen irgendwann mal z.B. eine Zero S zu fahren oder mir einen E-Up in die nicht vorhandene Garage zu stellen die Reichweite der heutzutage angebotenen Fahrzeuge ist für die meisten Verwendungszwecke absolut ausreichend , einzig der Anschaffungspreis ist noch etwas happig Meiner Meinung nach ist der Verbrennungsmotor dem Elektromotor im Alltagsbetrieb sowieso hoffnungslos unterlegen |
Sorry, ich hab deinen Beitrag irgendwie ernster gelesen, als du ihn wahrscheinlich gemeint hast...:oops:
Der Anschaffungspreis würde sich ändern, wenn der Umsatz bzw. die Unterstützung in diesem Segment stimmt. Mit der Nachfrage würde sich auch die Technik verbessern, was wiederum die Kosten senkt. Nun liegt es am Staat, sinnvolle Regelungen zu schaffen, die eine Entwicklung in diese Richtung vorantreibt. Meine Meinung. Etwas extrem, ich weiß. :oops: |
Nun sind wir doch ziemlich vom Weg abgekommen... Anfangs ging es mir doch eigentlich darum: Solche Regelungen sollten wenn dann alle treffen, nicht nur eine Gruppe von Leuten.
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