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Zündungsproblem?
Hi Leute,
Ich bin der Domi und fahre eine GS500e GM51B BJ 1992 und habe folgendes Problem an dem ich als KFZ-Meister verzweifle... (Shame on me) Als ich sie dieses Jahr aus der Garage geholt habe fing sie an nach einiger Strecke, ich schätze mal so 10 km, unrund zu laufen und kein oder nur noch sehr schleppend Gas anzunehmen. Ich hab gleich vor Ort die Zündung überprüft indem ich die Kabel nacheinander abgezogen habe. Links abgezogen -> keine veränderung also wieder aufgesteckt. Rechts abgezogen -> Motor geht aus. Wieder zu hause angekommen habe ich mir Werkzeug geholt und hab die Kerzen quergetauscht - auch ohne Erfolg. Danach habe ich kurzentschlossen in einem bekannten Auktionshaus im Internet eine Zündspule gekauft und dachte mir, dass sich mein Problem damit erledigt. Pustekuchen, also hab ich angefangen das Problem genauer zu betrachten und hab mir den Schaltplan der Zündung im Netz besorgt. Dann hab ich an den Steckern des Zündschaltgeräts gemessen. KW-Sensoren: beide um die 350 Ohm. Primärseite der Zündspulen auch im Soll (den genauen Wert hab ich nicht mehr im Kopf) Also lag der fall für mich klar auf dem Tisch. Das Zündschaltgerät hats erwischt... Also eins bestellt und heute ist es gekommen. Also gleich eingebaut und was is? nix. Immer noch dasselbe Problem... Hat irgendwer ne Ahnung woran das liegen könnte? Z |
Na, wenn es an der Zündung nicht liegt, liegt es meist am Vergaser.
Das ist eine bekannte GS-Krankheit. Nach längeren Standzeiten klemmen gerne die Schwimmernadelventile. Muss nicht unbedingt sein, dass die Vergaser überlaufen, kann auch sein, dass einfach nicht genügend Benzin nachläuft. |
Du kannst doch einfach mal den linken Zylinder abziehen und dann versuchen die GS zu starten. Ruhig mal 15sec drehen lassen. Dann Zündkerze raus machen wenn die trocken ist, liegts am Vergaser. Wenn sie nass ist passt was mit der Zündung nicht.
Kann auch Dreck sein, du kannst ja auch die Ablassschraube am rechten Vergaser öffnen wenn da kein Sprit kommt ist die Schwimmerkammer leer. |
Wenn sie noch aus der Winterpause kam, dann sind evt. die Vergaser irgendwie versaubeutelt. Dreck in einer Düse oder andersherum: Kraftstoffsystem hängt und er bekommt zu viel.
Wenn man die Anzahl der Threads hier im Forum berücksichtigt, dann ist das mit Abstand das häufigste Problem der GS. |
Stimmt so nicht. Eine nasse Kerze bedeutet, daß der Zylinder nicht funkt.
Das muß nicht unbedingt mit der Zündung oder mit dem Vergaser zu tun haben. Sie läuft lins also nicht, wenn sie warm ist. Startet sie danach, wenn sie kalt geworden ist, wieder normal oder hat sie dann noch das Problem links? Startet sie kalt dann normal (vorher aber die Kerze rausschrauben und trockenlegen!), sind es möglicherweise die Pickups. (Zündgeberplatte) Ich habe in Erinnerung, daß das öfter aufgetreten sein soll. Startet sie kalt dann auch nicht, ist es eher nicht die Zündung, sie startete davor ja richtig. (Soll nicht heißen, daß kein Fehler auftreten kann, weil er vorher nicht da war) Dann würde ich den linken Vergaser ansehen. Es können die Schwimmernadelventile sein, das würde ich aber erst überprüfen nach dem Unterdruckanschluss des Beniznhahnes. |
Zitat:
Wieso rechts? Wenn er rechts den Kerzenstecker zieht, geht die GS aus. Also läuft der rechte Zylinder. Zieht er den linken Kerzenstecker, passiert nichts. Also läuft sie links weder mit noch ohne "Zündung". Der fehler ist also links zu suchen. |
@Kay: Ja richtig, hab das falsch gelesen der linke Zylinder hat das Problem. Also links schauen obs kein Sprit gibt ;).
P.S.: war wohl schon ein Bier zuviel ;) |
Hi, Leute!
Ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich zum Zeitpunkt als das ganze auftrat die Kerze raus geschraubt hab, und die im Stecker steckend auf masse gehalten habe und keinen funken erkennen konnte. Deswegen bin ich auf die zündung losgegangen. Danke für die schnellen antworten Z PS: sobald ich sie irgendwie abgestellt habe und nach einer halben Stunde wieder anmache geht sie wieder normal für je kurze Zeit danach hab ich das Problem wieder |
Da das Problem nur bei warmen Motor stattfindet, du schon die Zündspule getauscht hast, würde ich jetzt noch das Kabel mal von links nach Rechts tauschen und probieren, ansonsten an den Fehler am Pickup suchen.
Du hast sie ja auch schon gemessen. War der Motor dabei warm? oder kalt? |
"Masse" klingt einfach. Bei mir hat die Lackbeschichtung des Motors schon mal zu gut isoliert.
Klingt aber auch, als wenn die Kere da nicht nass war, sonst wäre es erwähnt worden. |
Für temperaturabhängige Zündungsprobleme sind die Pick-Ups, die Zündinduktionsspulen, anfällig.
Haarrisse, die sich bei Wärme ausdehnen und dann die Spule lahmlegen. Wenn sie abkühlen gibts wieder Kontakt und der Motor läuft wieder. Kann man ja alles mal nachgucken. Einfach messen, wenn der Fehler wieder auftritt. Hat eine Zündinduktionsspule heiß keinen Durchgang, wird es an ihr liegen. |
Wir (Seppi und ich) hatten neulich das gleiche Problem. Seine Maschine lief sporadisch nur auf einem Zylinder. Das Problem lag an dem Zündkabel (NICHT am Stecker) das Zeitweise den Kontakt unterbrochen hat.
Die Kabel zu tauschen ist bei der GS nur minimaler Aufwand und kann wie wir festgestellt haben GROßES bewirken. |
Zitat:
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Da der Benzinhahn keine Off Stellung hat, dürfte das schwer werden. :grinser2:
Aber an den Vergasern sind Ablassschrauben dran um die Kammer im Stand Leerläufen zu lassen. Edit: Thema Zündung, Kalte Lötstelle an den Pickups, hätte ich schon öfters, kalt geht's, wird sie warm fällt eine Seite aus. |
Zitat:
Aber vielleicht ein Lösungsansatz um was zu ändern. Die Frage ist ja, wie schnell das zu Problemen führt bei der GS. |
Eigentlich ist der Benzinhahn unterdruckgesteuert, bedeutet sobald der Motor läuft, ist der Hahn auf. Außer auf Pri, da ist er immer auf und kann auch überlaufen, oder wenn der Hahn einen Weg hat
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Ja, solche Benzinhähne kenne ich von der RD350YPVS.
Dort bauen einige auf "normale" Benzinhähne um. Aber weniger wegen diesem Problem sondern eher wegen der Angst vor zu wenig Sprit und sich nachziehenden Kolbenklemmern. |
Benzinhahn off: Unterdruckschlauch am BH abziehen.....
Wenn man nicht ins Wiki gehen und nach Anleitung einen zweiten zu Hause rumfliegenden BH umbauen will. |
Mit abgezogenem Unterdruckschlauch läuft die Kiste aber wie ein Sack Nüsse...
Bei der GS ist es so einfach die Schwimmerkammern über die Ablassschraube zu leeren, da lohnt es sich nicht auch nur über Alternativen nachzudenken... |
http://www.drive-shop24.de/Quad--Zub...-Motorrad.html
Wäre ideal um die Untedruck-Sache blind zu legen. Allerdings ist der hier nur in 6 und damit zu dünn. |
Wozu?
Damit noch mehr Motoren krepieren, weil undichte Schwimmernadelventile Sprit ins Öl lassen nur weil der unbedarfte Fahrer vergisst den Hahn zu schließen? Ich wette jede 2. GS hat undichte Nadeleventile. Fällt in den meisten Fällen gar nicht auf. Der serien-Hahn ist narrensicher. Und alle 15 Jahre getauscht hat man auch keine Probleme mit Spritmangel bei Volllast. |
Zitat:
Also mir sind diese Unterdruckdinger nicht geheuer. Ist aber nur mein persönlicher Geschmack. Wieso sollte die GS schlechter laufen, wenn man den Unterdruckschlauch am Benzinhahn abmacht und die Öffnung schließt ? Wenn man die Öffnung nicht verschließt.. dann ok. Aber wenn sie dicht ist ?? |
Zitat:
Hatte nur die Seite mit der Schlauchverlegung im original gesehen. |
stimmt. Zum Fahren- war Blödsinn von mir.
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wieso solltest du die Fkt lahm legen wollen?
Unterdruckhahn ist doch ne tolle Sache! |
Zitat:
SWM meint: http://forum.gs-500.de/showpost.php?...8&postcount=21 Ist Ansichtsache. Wie schon Rudi Carell sagte: wer ist dein Herzblatt ? :nut: |
aber viel spannender wäre es doch eine Überwachung für die korrekte Funktion des Benzinhahns zu bauen bzw. ihn zu optimieren als ihn weg zu schmeißen.
Beispielsweise eine zusätzliche Abschaltung über ein Magnetventil das über die Zündung gesteuert wird.(war nur die erste Idee) Wenn wir hier schon werkeln sollten wir verbessern und nicht downgraden! |
Suzuki baut seit bald 40 Jahren diese Unterdruckbezinhähne an zahllose Modelle - und das Ding hat sich zigtausendfach bewährt, auch wenn hin und wieder einer kaputt geht und im Stand Benzin durchlässt. Solange der Motor läuft, braucht er weit mehr Benzin als defekte Schwimmernadel durchlassen - da kommt gar nix ins Öl. Sollten die wirklich so hinüber sein, das sie mehr durchlassen, läuft auch die Kiste schon lange nicht mehr.
Im Forum liest man natürlich nur dann was darüber, wenn es einen Defekt gibt. Das daneben aber tausende Hähne ihren Dienst problemlos versehen, bemerkt man nicht und erhält so vielleicht einen falschen Eindruck....... |
Zitat:
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Magnetventil hat Goose schon verbaut, allerdings ohne den Unterdruckhahn.
http://gs-500.info/index.php?title=E...her_Benzinhahn |
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