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Kette entrosten
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Hallo ihr,
ich habe eine GS mit seeehr langer Standzeit erworben. Möchte ungerne eine neuen Kettensatz verbauen da der Vorbestizer vor dem Abstellen noch einen neuen Kettensatz verbaut hatte. Die Kette hatte einiges an Rost angesetzt den ich größtenteils mit WD40 und einer Messingdraht bürste entfernen konnte. Allerdings leider nur Aussenseite / Aussen liegende Seite auf dem Rittzel. Wie kann ich am Besten die beiden innenliegenden Seiten entrosten ? (Das Bilde ist vom Aktuellem zustand der Kette) Greetz Luuc |
Wenn die o ringe noch gut sind dann in Diesel legen und die stahlbürste nutzen , aber da das Bild nicht so gut ist erkennt man es nicht richtig. Das abdiesel geht nur wenn der rost nicht so arg ausgeprägt ist.
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Servus.
Ich denke das bischen Rost kannst du ignorieren. Aufpassen würde ich eher mit der Drahtbürste innen, da ist die Kette empfindlicher. Gruß, Alois. |
oh okay. Habe schon das beste Bild genommen das ich von der Kette machen konnte.
Diesel löst Rost ? 8-O |
Wegen dem bischen Flugrost brauchst du gar nichts tun. Der verabschiedet sich sobald du wieder fährst......
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Jup... einfach dick fetten und los fahren...
Mit der Bürste machst du mehr kaputt als gut... damit strapazierst du nur die Dichtringe der Kette (wenn nicht schon geschehen) |
Zitat:
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... die Kette sieht doch brauchbar aus.
Ich würde die ordentlich reinigen, neu fetten und über Nacht einwirken lassen. Das sollte funktionieren. |
Zitat:
Am besten verteilt es sich wenn du direkt nachm fahren (wenn die Kette noch warm ist) schmierst und dann genug Zeit vergeht, dass die Lösungs- und Treibmittel aus dem Sprühfett raus können. |
Nö, ich habn Öler :haha:
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Du glücklicher!
Welchen? Ich überlege selbst aber hab abgesehen von dem e-scotty noch keinen Gefunden der Temperaturunabhängig, nicht DIY oder sonst irgendwie für mich unpassend ist... Und der e-scotty setzt einen 300€ zurück... dafür kann ich viele Kettenfettdosen kaufen..... |
Ich habe den ganz normalen. Fahre ich an der Bandit seit ich sie habe (35.000km) und vorher 10.000 oder so an der GS. Läuft gut und würde ich immer wieder so machen. Bleiben auch die Finger heile, weil man die Kette nicht mehr sauber machen muss :grinser2:
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na ja... meine Finger sind bis jetzt auch heile geblieben....
Aber ich weis worauf du anspielst... Ist der normale scotty nicht temperaturabhängig? Ich fahr oft in den Alpen und hab bei ner Tour gerne mal Schwankungen von 15 - 20°C.... Sifft er nicht im Tal unten und schmiert dafür aufm Gipfel garnicht mehr? |
Jap, der gibt je nach Temperatur mal mehr mal weniger ab. Im Herbst drehe ich ihn etwas mehr auf und im Frühjahr wieder etwas zu. Kommt einigermaßen hin, brsser was mehr als zu wenig.
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Zitat:
Ach gar nichts machen. Fetten und fahren. Fertig |
Alte Ketten, die seitlich noch nicht schlabbern kriegt man mit einem ausgedehnten Bad in altem, warmen Motoröl wieder absolut fit. WD40 hingegen ist der Tod eines jeden X- oder O-Rings der abgedichteten Ketten. DAS sollte man tunlichst lassen, ebenso aggresives Ausspülen mit Dampf, Kärcher oder Bremsenreiniger!
Bewährt hat sich auch ein kleines Tool namens KettenMax :-D damit kann man sogar uralte (montierte) Ketten halbwegs schonend reinigen und wieder durchölen. Dauert etwas, ist auch nicht ganz sauber, aber besser als Wurzelbürste + Sprühdiesel am Bike allemal. Ganz wichtig ist, daß man vor dem ersten Laufenlassen den anhaftenden Schmutz wirklich gründlich entfernt hat. Gerade verharztes Rollenfett + Sand + Rost killen die Dichtringe der Kette innerhalb weniger Kilometer. Wie gesagt, wir "kochen" solche Ketten 1-2h in etwa 50-60°C warmem Altöl, und bislang sind selbst steif gerostete Ketten danach wieder komplett gängig geworden. Gereinigt wird anschließend mit Diesel und weicher Bürste und dann frisch eingeölt. Den Rest macht nachher die Kettenschmierung beim Fahren (wobei ich von Fett und der ganzen Wasdch-Fett-Dreck-Sauerei auch nix halte und überall Öler dran habe). Der Aufwand für so eine Aktion ist am Ende 1/4h Ausbau + 1h reinigen + Kochen + 1 Kettenschloß + Montage- und Nietzeit. Materialkosten unter 10,-. Gruß Roman PS: Scott-Oiler V-system reicht völlig aus. Gegenüber der ganzen fettkratzerei sind 1min Einstellzeit + hin und wieder nachfüllen Kleinigkeiten. Ob man da nun noch ein microprozessorgesteuertes Verstellpaneel oder gar ne Handy-App benötigt, das sei mal dahingestellt. Ich brauch's nicht. Aber mancher braucht ja auch leuchtende Ventildichtkappen...?. :kuku: |
Die Frage ist ja, wie lange hält die Kette danach noch...
Wenn ich die Kette schon runter hätte, würde ich auch eine neue aufziehen. Soooo teuer ist eine neue Kette auch nicht und im Vergleich zum Reifen hält die ungleich länger. |
Unterschiedliche Längung bekommt man damit auch nicht weggeputzt.
Ist also nur was für Ketten mit Langzeitstandschäden. |
Keine Frage, wir reden über Ketten, die aus Gründen von spontanem Motortod oder einfach aufgrund eingemotteten Vergessens verrostet sind. Ich hab z.B. auf der frisch rein geholten CB500F so eine Kette - nagelneu und sicher keine 500km "alt" aber halt 2 Jare offen auf dem Platz rumgestanden. Die ist an sich nagelneu aber halt streckenweise steif wie'n Brett und auch angelaufen. Sowas kriegt man wieder gängig - und die Ketten halten danach mindestens so lange wie das Ritzel.
Wie lange DAS dann hält, das hängt ja wieder von Faktoren ab, die mit dem Aufbereiten nix zu tun haben... :moped: Gruß Roman PS: Zur Kostenfrage: Bei mehreren Möps und solchen (Wiederaufbau)Projekten wie meinen geht es schon ins Geld, wenn man fast nagelneue Kettensätze wegschmeißt und dafür jedes Mal um die 100,- für ein neues ausgibt... Hat man nur 1 Bike, dann würde ich da auch neu kaufen und fertig... Und ja, es gibt auch Maschinen (viele vor 1980 z.B.), da muß man Kettenblatt und Kette heute aufwendig einzelanfertigen bzw. beim Spezialisten zusammenschneidern lassen. Da sind dan auch schon mal 300,- und mehr für einen Tauschsatz fällig. Da lohnt es absolut. |
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