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Schaltprobleme 4. Gang bei kaltem Motor
Hi,
meine GS lässt sich im kalten zustand nur sehr schwer in den 4. Gang schalten. Zumindest tritt das Problem bei niedrigen Drehzahlen auf, lässt man höher drehen so ab 6.000 ca. kann man schalten. Aber hohe Drehzahlen im kalten Zustand… brauchen wir nicht drüber reden. Das problem ist Motorölstand unabhängig. Wenn sie warm ist, funktioniert wieder alles. Ich habe leider keine Vergleiche GS technisch, aber die Schaltung allgemein kommt mir etwas schwammig vor. Ich bin von anderen Mopeds eine spürbarare warnehmungbgewöhnt wss das einlegen eines Gangs angeht. Ist sas grundsätzlich so? Ich kann nur das Moped in der Siedlung nicht warm laufen lassen, oder ich will nicht. Meiner Familie und meinen Nachbarn zuliebe, ich fahre meist in der Früh um 5:30 Uhr los. Also drauf, anlassen, losfahren. bis ich aus dem Dorf raus bin is der Kahn auch noch nicht warm, ich gurk dann im 3. Gang bei niedrigen Drehzahlen auf der Landstrasse bis ich schalten kann. Alles nicht wirklich zielführend. Darum bitte gebt mir Tips. Hab schon daran gedacht die Kupplung zu tauschen. aber bei erst 29.000km müsste die doch noch gut sein. Danke |
Also, wenn sie bei warmem Motor einwandfrei schaltet, könnte es ein Einstellungs- oder Ölproblem sein.
Ich denke aber auch, dass es wahrscheinlich nicht am Kupplungspaket liegt. Das trennt oder trennt nicht, mehr macht es nicht. Eine verschlissene Kupplung rutscht oder rupft. Ölproblem: hochviskoses Öl, zu hoher Ölstand Einstellungsproblem: https://forum.gs-500.de/showthread.php?t=23956 Es könnte natürlich auch sein, dass die Toleranzen im Getriebe bei Kälte einfach ungünstig zueinander passen und du machen kannst, was du willst und es geht nicht weg. Wenn der Ölstand und die Viskosität OK ist, dann würde ich die Grundeinstellung der Kupplung kontrollieren. Die Kupplung braucht etwas Leerweg aber auch nicht zu viel, damit sie einwandfrei greift, aber auch richtig trennt. Es könnte auch am Kupplungsausrückmechanismus liegen, zu steifes Fett vielleicht, wenn es kalt ist. Das Gleiche gilt auch für den Bowdenzug. |
Man kann ein Getriebe auch "verreissen". D.h.die Art wie geschaltet wird, "prägt" sich in die mechanischen Teile ein (Schaltwalze, Klauen, etc.). Das merkt man oft, wenn 2 oder mehr Personen dasselbe Motorrad fahren (auch beim Auto). Wenn allerdings du derjenige bist, das die Kiste immer fährt, gibts 3 Möglichkeiten:
- dein Schaltstil - falsches Öl - Schaltgabel/Schaltwalze ausgearbeitet Aus der Ferne würde ich auf falsches Öl und in Folge leichten Verschleiss an der Schaltwalze tippen. Passt auch gut zum Verhalten, das es bei warmen Öl besser wird. Vor allem jetzt in der kalten Jahreszeit kann ein 10W-40 schon Probleme machen - es ist am Anfang zu hochviskos. Da sollte man sich ein 5W-40 oder ähnliches überlegen. Daher die Frage: Was für ein Öl hast du eingefüllt? |
Danke schonmal für eure Diagnosen.
Ich benutze 10w40 Öl. Ich fahre zu dieser Jahreszeit nicht so regelmässig. Das Problem trat auch im Sommer auf, da benutz ich meine Motorräder fast ausschliesslich. Dann werde ich mich beim Kundendienst mal der Feinjustierung der Kupplung widmen. Meinen Schaltstiel schließ ich jetzt mal aus, dafür fahr ich schon zu lange mit zu vielen unterschiedlichsten Mopeds. Und ich selbst schätze mich da schon anpassungsfähig ein was die charakteristiken von fahrzeugen angeht, ich hoffe das klingt jetzt nicht zu überheblich. |
Sooo, also beim Kundendienst die Kupplung nach Lehrbuch eingestellt, schaltet jetzt viel besser!
Und wegen dem schwammigem Gefühl beim Gänge einlegen, da hab ich auch die Lösung entdeckt :grinser2: Brauchte neue Ritzel und ne neue Kette, und als ich den Deckel beim Getriebe geöffnet hab, war da ein fast 30Jahre alter Kettenfettdreckklumpen um die gangwelle, alles sauber gemacht, jetzt spürt man auch wieder einen *klick* beim Gangwechsel. |
Zitat:
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