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Alt 20.11.2005, 11:23:06   #10
AmigaHarry
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Du kannsr natürlich versuchen, sie Gesamtschwingungen zu reduzieren indem du die Kolben (und gegengleich dazu Kurbelwangen) leichter machst und zueinander Wuchten lässt. Damit kannst du die Zentrifugalkraft der Kurbelwelle komplett ausgleichen (kann dir jede Werkstätte die Kurbelwellen wuchtet, berechnen und durchführen). Bleibt die Trägheitskraft der oszillierenden Massen, sprich alles was sich nicht dreht, sondern auf und ab bewegt. Das lässt sich nicht "wegwuchten". Die einzige Möglichkeit ist hier nur zu minimieren: möglichst wenige Gewicht auf Kolben und Pleuel und Kurbelwellengegengewicht (Wange). Je nach dem wie gut du das schaffst, kannst du dann auf die A-Welle verzichten und mit den restlichen Vibrationen leben, oder du speckst auch die A-Welle im gleichen Maße ab und läßt sie drinnen - ich fürchte, daß wirst du einfach austesten müssen. Wenn die Massen der oszillierenden Teile bekannt sind, kann man die nötige Masse der A-Welle berechnen (einfache Vektormechanik - macht auch jede Tuningwerkstätte). Du musst nur aufpassen, das du die Gewichtsverteilung an der K-Welle so wählst, das die Resultierende beider auftretenden Kräfte (Zentrifugalkraft und Trägkeitskraft) stets konstant ist (sonst kann mans über die A-Welle nicht ausgleichen....).

Zur Honda: wenn ich mich nicht irre sind die Hondamotoren Paralleltwins. Damit haben die das Problem des Kurbelwellen-Taumelns nicht. Damit ists ein bischen einfache die A-Welle einzusparen........

Hast du im Zuge deines Projektes schon mal darüber nachgedacht gleich eine Nachbaukurbelwelle, mit sagen wir mal 2 mm mehr Hub , einzubauen ? Wäre doch ganz interessant, oder?
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