@patzomat:
Tut mir leid, wenn ich dich genervt haben sollte - war und ist nicht meine Absicht.
Gestatte mir dennoch hier auf einen Überlegungsfehler hinzuweisen:
Die Synchronisation hat auch keinen Einfluß darauf ob das Gemisch zu fett oder zu mager ist. Die Stellung der Drosselklappe bestimmt nur die durchströmende Menge an Luft (und damit auch ihre Geschwindigkeit). Daraus ergibt sich der Venturi-Unterdruck an den Membranen, die den Schieber hebt und zwar genau in dem Maße der der Strömungsgeschwindigkeit (und damit Luftmenge) VOR der Drosselklappe entspricht - damit misst der Vergasser IMMER die richtige Benzinmenge zur Luft ab. Abgesehen davon beeinflusst die Synchronistaion nur den Rundlauf = Auslastung beider Zylinder) des Motors bis ca. 2000 u/min und hier kommen noch andere Effekte, welche durch das "Slow-System" verursacht sind zum Tragen.
Ich möchte hier bitte niemanden belehren - aber ich hatte so den Eindruck, daß manche ihr Motorrad vor lauter Entusiasmus zu Tode reparieren wollen. Daher wollte ich nur ein bischen technischen Background vermitteln. Villeicht auch ein bischen was zu meinem Background: Ich gehöre einem Team an, daß seit fast 20 Jahren Rennen auf SUZUKI-Werksmaschinen fährt (aktuell Endurance). Im Zuge dieses "Hobbys" haben wir in der Vergangenheit einige Vergaser komplett selbst konstruiert, gebaut und abgstimmt - ist bei den heutigen Einspritzern natürlich nur mehr Nostalgie.....). Die heutigen Vergaser der GS haben all das schon, was wir damals selbst gebastelt haben (z.b. Schutz gegen Verschlucken bei spontanem Gasgeben - heist bei der GS500 seit 1998 hochtrabend " Piston Valve Lift Controll System PVLCS" , usw. )

Also bitte nicht falsch verstehen.......