Hallo erstmal,
es ist ein Irrglaube, dass Beamte immer zu zweit sein müssen um einen Zeugen zu haben.
Einer alleine reicht. Es liegt, gegebenenfalls bei einem Gerichtsverfahren, alleine am Richter, wem er mehr glaubt.
Da Beamte aber mit weitreichenden Konsequenzen, bis hin zum Verlust ihrer Arbeitsstelle, rechnen müssen, wenn sie eine Falschausssage bei Gericht machen, werden sie sich davor hüten. Außerdem haben die gar nichts davon wenn jemand verknackt wird oder nicht. Das gibt weder Punkte noch einen Abzug.
Die Kennzeichen werden in aller Regel mitgeschrieben. Sowohl bei Frontfotos als auch bei Heckaufnahmen. Und da die Leute das nicht zum ersten Mal machen, haben die darin auch ganz schön Übung, das klappt wunderbar.
Ich würd mich mal drauf einstellen, dass da ein Schreiben von der Bußgeldstelle kommt.
Wenns bei einem Verwarnungsgeld (max. 35 € + Kosten) bleibt, würd ich persönlich bezahlen, wenns ans Eingemachte geht, müsste man mal drüber nachdenken, welche Chancen man hat, seinen Kopf noch aus der Schlinge zu ziehen. Vorher würd´ ich mir aber mal die Bilder angucken.
Dann wäre aber der Gang zu eine Anwalt nicht unbedingt verkehrt, weil nur ein Anwalt Einsicht in die gesamt Ermittlungsakte bekommt. Der kann dann auch realistisch die Chancen abschätzen.
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Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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