Hatte bisher zwei "Glücksmomente" und war beiede Male selbst schuld.
Wollte gleich beim Auffahren auf die AB einen Kleinwagen überholen. Cleverer Weise habe ich allerdings nur auf den linken Streifen geachtet. Auf dem rechten war eine Frau, deren Autotüren mich ein Stück mitgenommen haben. Das ging erstaunlich lange. Ich dachte "Warum falle ich denn nicht endlich um?!?" Dann sah ich mein Baby funkensprühend über den Asphalt rutschen.
Zum Glück haben alle anderen bremsen können. So war nur mein Ellenbogen verbäult, die Klamotten hin und diverese Kleinteile an der Suzi kaputt. Zwei Wochen vorher hatte ich Sturzbügel dran gemacht. Das hat sich wirklich gelohnt!
Das zweite Mal habe ich auf einer langen Gerade überholt. Sehe ca. 200m entfernt einen LKW und eine Dose, die links blinkt. Dank mir alles klar, etwas abbremsen.
Dann sehe ich aber, dass der LKW steht und die Dose Gegenverkehr bekommt. Folglich hört die auf zu blinken und steigt voll in die Eisen. Das mache ich auch. Da höre ich hinter mir ein furchtbares Gequietsche. Mit mir zusammen hatte auch ein Golf überholt, dem nun auch die Muffe geht. Aus Angst, dass der mich von hinten wegsäbelt, habe ich nicht 100% gebremst. Zum Glück hat's aber noch knapp gereicht. Bin der Dose zwar noch hinten drauf, aber so langsam, dass nur mein Schutzblech gerissen ist. War trotzdem verdammt ärgerlich. Vor allem, weil beide Unfälle problemlos vermeidbar gewesen wären.
Was das Thema schlafende Dosenfahrer angeht: Seit ich einmal einen Crashtest gesehen habe, bei dem ein Linksabbieger den mit 70km/h Überholenden Moppedfahrer übersieht, mache ich so etwas nie nie wieder...
So, noch ein langer Text fertig.
Allzeit gute Fahrt!
MiG-17