Du hast den Motor ca. 1/4 - 1/2 Umdrehung gedreht, denke ich mal oder einmal durch? Ich glaub aber, man merkt da schon einen Widerstand, wenn man ein Ventil krumm drückt, ich glaub (hoffe) auch nicht, dass du mit dem Schraubendreher das Ventil so weit nach unten gedrückt hast.
Wenns funktioniert, und der Motor sowieso schon gelaufen ist, würd ich es mal so lassen. Wenn was kaputt gegangen ist, ists schon kaputt, ich glaub auch, dass nicht mehr kaputt geht als das Ventil, der Sitz und die Führung. Vll hat sich auch nur die Tasse etwas verklemmt, durch die einseitige Belastung. Wenn du sowieso noch einen Kopf hast, würd ich mir den mal aufheben.
Ich würd mir mal an deiner Stelle das Ventilaushebewerkzeug zulegen oder eins selber machen. Da brauchst du die Nockenwelle nicht zu drehen. Einfach den Nocken in die Stellung bringen, in der du das Spiel misst, den Hebel ansetzen, Tasse nach unten drücken, Shim herausheben, neues Shim rein, Hebel wieder herausnehmen, fertig.
http://www.louis.de/_206ac976a00681ecde ... 11&cmd.y=8
Ich scheue mich immer etwas davor den Zylinderkopf ohne driftigen Grund herunterzunehmen. Es besteht immer die Möglichkeit, dass man hinterher Probleme mit der Dichtigkeit bekommt. Und eine Fußdichtung wäre dann auch fällig.