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Alt 14.06.2007, 13:51:53   #56
berndy
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Ein kleiner Versuch zum Vermitteln:

Sprigga hatte einen schlimmen Unfall und lag im Koma, sein Motorrad sah übel aus.

Soweit ich mich noch erinnern kann, hatte Sprigga geäußert, als er halbwegs wieder bei sich war, dass er sein Motorrad wieder aufbauen will. Goose hielt uns da ja auf dem Laufenden.

Daraufhin wurde eine Spendenaktion ins Leben gerufen, allerdings nicht von Sprigga, ich denke es war auch nicht seine Idee.

Sprigga hat sich natürlich über die Anteilnahme und die Spenden gefreut, wer würde das nicht.

Die, die gespendet haben, taten das freiwillig, das ist bei Spenden so.

Dass es den Anschein hatte, als sei Sprigga mittellos und könne sich den Aufbau seines Motorrades nicht mehr leisten, kann man Sprigga nicht anlasten, das ergab sich einfach aus der Situation heraus.

Das ist ein kommunikatives Problem zwischen Sender und Empfänger.

Manchmal versteht man Dinge einfach falsch.

Wahrscheinlich hat zu dem damaligen Zeitpunkt auch ein gewisses Maß an Mitleid noch eine Rolle gespielt und das "falsch verstehen" unterstützt.

Ich denke nicht, dass zu irgendeinem Zeitpunkt eine Bereicherungsabsicht gegeben war.

Klar ist es hinterher ärgerlich, wenn man feststellt, dass der, dem man etwas gespendet hat, auf die Spende gar nicht angewiesen war.

Es ist dumm gelaufen.

Lasst uns trotzdem weiter Freunde bleiben.

Über einen, vll. auch finanziellen, Ausgleich kann man bestimmt reden, sofern das überhaupt gewünscht wird.


So jetzt kommt zu dem Thema

Genau aus diesen Gründen mag ich allgemein keine Spendenaktionen.

Damit sollte man es bewenden lassen und alles andere zwischen den Betroffenen klären.
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Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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