Prinzipiell könnte der Fahrlehrer Recht haben.
Eine Zündkerze kann nur richtig funktionieren, wenn die Mittelelektrode und die Außenelektrode ausreichend voneinander isoliert sind.
Hat die Kerze starke Verrußungen oder ist verölt finden die Funken u.U. ihren Weg nicht nur über die Funkenstrecke sondern eben auch über den Dreck.
Dann ist der Zündfunke nicht mehr so stark oder bleibt ganz weg.
Außerdem könnten eventuell glühende Rußreste zu ungewollten Zündungen führen.
Wenn der Motor bzw. die Kerze aber ihre normale Betriebstemperatur erreicht hat, ist sie meistens sauber gebrannt und funktioniert.
Auch kann man die Zündkerzen mit einem Sandstrahl sauber machen. Danach sollte man die Kerze aber gründlichst von Sand und Staub säubern. (würde ich nicht empfehlen, denn eher eine neue Kerze)
Meine Kerzen haben bereits knapp 27000 km drauf und funktionieren noch obwohl der eine Zylinder infolge schlechter Chokedosierbarkeit schon desöfteren abgesoffen war.
Neue habe ich schon bereit liegen.
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Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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