neues von Rocky...
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Experimentierfreudig wie ich bin , habe ich mir heute mal die Zündung

vorgenommen .
Getreu dem Motto :
..erst machen , dann fragen
Dazu inspiriert hat mich der Bericht über den Ignition-Advancer auf
gstwin.com .
Da solch ein Zündungs-Rotor natürlich nicht greifbar war , dachte ich probiern wir mal die alternative Methode und kommen dem flinken Finger auf seinem Weg halt mit den beiden Induktionsspulen entgegen (ich hoffe die heißen überhaupt so) .
Die Anleitung auf
gstwin.com war mir aber etwas zu undurchsichtig , also hab ich mich kurzerhand neben den Motor gehockt und einfach mal drauflos geschraubt
Erstmal den Deckel runter und den Rotor raus .
Die Platte selbst läßt sich nach dem Lösen zweier Schrauben abheben.
Wenn man die zwei Magnete und die Haltespange der Zuleitung entfernt (Clip) bekommt man die Scheibe frei .
Langlöcher waren schnell gefeilt und nach dem ich die Platte einige Grad° gegen den Uhrzeigersinn verdreht wieder eingebaut hatte , sprang die Kiste sofort an und lief gewohnt rund .
Das fand ich erstmal äußerst beruhigend , so daß ich versuchsweise alles in dieser Position belassen und den Deckel wieder draufgeschraubt habe .
Bei der anschließenden kurzen Probefahrt vielen mir keine gravierenden Unterschiede auf .
Möglicherweise zieht der Motor unten rum (ab 2800) nun etwas besser , aber das kann man sich ja auch schnell mal einbilden.
Das Standgas hat sich aber nachweislich um 250u/min erhöht
Bevor ich weitere Experimente mache , wollte ich die anerkannten Experten unter euch mal fragen was sie davon halten .
Vielleicht kann mir sogar jemand erklären welche Auswirkungen das Verstellen der Zündung eigentlich genau haben soll ?