Wenn alle Verbraucher über die Sicherung gehen, dürfte das für die Lichtmaschine nicht zwangsläufig den Tod bedeuten.
Die Sicherung sollte, bevor es der LiMa an den Kragen geht, dem Spuk vorher schon ein Ende bereiten und das ganze Netz lahm legen.
Der Lichtmaschine kann man nicht mehr entziehen, als sie abgeben kann. Zieht man mehr Strom, geht die Spannung in die Knie, dabei sinkt der max. Strom auch wieder, zieht man noch mehr, reichts irgendwann nicht mehr für die Zündung und der Motor bleibt stehen.
Ich wollte mal mit meiner 250er RD meinem Toyota Starlet Starthilfe geben, das ging aus dem o.g. Grund nicht. Die RD ging einfach aus, ohne dass die Sicherung oder die LiMa Schaden genommen hätte. Der Spannungsabfall unter Last war einfach zu hoch. Naja, ich war halt noch unerfahren.
Wie es mit einer Langzeitbelastung, bei der die LiMa ständig an ihrer Leistungsgrenze arbeitet, aussieht, das kann ich nicht beurteilen.
Die LiMa der Gs soll für eine Dauerleistung von 200 W, kurzzeitig 280 W ausgelegt sein.
Bei meiner obigen Rechnung bin ich vom Worst Case ausgegangen, also, dass alles gleichzeitig an ist.
Im Normalbetrieb dürfte die GS so um die 140 - 150 W brauchen. Da wäre dann noch Platz für was anderes, z.B. Heizgriffe oder Navi oder Handylader aber auch nicht mehr und nicht zusammen. Im Stau sollte man die zusätzlichen Verbraucher abschalten, da die LiMa sonst ihre Wärme nicht mehr los wird und die Batterie nicht laden kann. Die Heizgriffe würde ich auch nicht dauerhaft an lassen. Immer nur kurz, wenn die Finger warm sind, dann wieder aus.
Im niedrigen und mittleren Drehzahlbereich darf man sich dann aber nicht wundern, wenns die Batterie leer zieht und die Ladekontrollleuchte glimmt.
Hatte Krafti nicht Heizgriffe an einer seiner GSen?
|