Bei einer Verbrennung von Kohlenwasserstoffen mit Sauerstoff entsteht Kohlendioxid, Kohlenmonoxid und Wasser.
Wasser verdampft, je nach Umgebungsdruck und Temperatur, verschieden schnell.
Bei niedrigen Temperaturen kondensiert Wasserdampf auch wieder schneller.
Kalte Luft kann zudem sehr viel weniger Wasserdampf aufnehmen als warme.
Das ist auch mit ein Grund, warum es in der kalten Jahreszeit mehr Nebel und Niederschläge gibt als im Sommer.
Genau aus diesem Grund sieht man im Sommer auch keinen Dampf aus dem Auspuff kommen. Im Winter oder bei niedrigen Temperaturen fällt der Wasserdampf schneller aus und kondensiert zu größeren Tröpfchen, die man dann halt besser sieht.
Daneben bildet sich im Auspuff in der kalten Jahreszeit auch mehr Kodenswasser als im Sommer, dieses muss auch erst erhitzt werden, bevor es aus dem Auspuff verdampft.
Wasserdampf aus dem Auspuff erkennt man daran, dass er weiß ist und sich relativ schnell verflüchtigt, außerdem riecht er nur nach Abgas.
Unverbranntes Benzin rußt, die Abgase sind also eher dunkel, im Extremfall schwarz und es stinkt nach unverbranntem Benzin.
Öl gibt einen bläulichen Rauch, der typisch nach verbranntem Öl riecht.
In den letztgenannten Fällen hält sich der Qualm auch länger in der Luft.
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