Die Messung der Leerlaufspannung einer Batterie gibt keinen Aufschluss über deren Kapazität.
Wenn die einzelnen Zellen noch so weit intakt sind, dass jede ihre 2,1 V bringt, hat man eine Leerlaufspannung von 12,6 V.
Trotzdem kann, durch Sulfatierung, die Kapazität der einzelnen Zellen nur noch einen Bruchteil der Nennkapazität betragen.
Sicherer ist es daher die Säuredichte in jeder Zelle einzeln zu messen. Das gibt zumindest eine bessere Auskunft über den Ladezustand als die Leerlaufspannung.
Die Dichte sollte 1,28 bei 20 °C betragen. Liegt sie unter 1,22 bei 20 °C ist die Batterie zumindest leer. Hat man vorher gerade geladen, dürfte die Batterie defekt sein.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bleiakkumulator
Die Säuredichte sinkt genau in dem Maß, wie die Batterie ihre Kapazität abgibt, also auch zeitgleich. Das hängt mit der elektrochemischen Umsetzung in der Batterie zusammen.