@Ghostrider89 Mhh, ich glaube fast, du hast nicht ganz verstanden, was ich geschrieben habe.
Theoretisch gehen 17 Liter in den alten GS-Tank, bei der neuen sind es 19 L. Das Volumen ist auf den gesamten Tank bezogen.
Wenn man bis zum unteren Rand des Tankstutzens tankt, gehen vll. 15 Liter Benzin in den Tank, das hab ich aber noch nicht nachgemessen (Also abzüglich der Reservemenge tankt man dann so ca. 10 - 12 Liter). Der Tank ist dann aber nicht voll! Bei einer Reichweite von 220 km wären das 4,5 - 5,4 L Verbrauch auf 100 km. Der Raum über der Unterkante des Einfüllstutzens ist dann mit Luft gefüllt. Der Raum zählt zwar zum Tankinhalt, tatsächlich befindet sich aber kein Benzin darin. Tankt man bis zum automatischen Abstellen der Zapfpistole, tankt man noch weniger.
Um den Tank wirklich randvoll zu tanken, muss man sich Zeit lassen, das geht ab Unterkante Einfüllstutzen fast nur noch tröpfchenweise. In der Zeit tanken Autofahrer 2 mal voll.
Den Verbrauch kann man nur mit hinreichender Genauigkeit ausrechnen, wenn man immer bis zur gleichen Füllmenge tankt. Entweder man tankt immer exact bis zur Unterkante des Stutzens oder immer voll bis zum Überlaufen. Mal so, mal so, bringt eine Differenz von ca. 2 L. Bei einem Gesamtvolumen von max. 17 L ist das eine Fehlerquote von immerhin fast 12 %. Bezogen auf die tatsächliche Bentankungsmenge von ca. 12 L wären es sogar 16,66667 %. Also eine Differenz im errechneten Verbrauch von ca. einem L/100 km.
Man kann den Fehler auch minimieren, indem man über einen längeren Zeitraum die gefahrenen Kilometer und die verbrauchte Benzinmenge notiert und dann das Ganze berechnet, z.B. über 10 Tankungen, vierteljährlich usw. Da fallen die Ungenauigkeiten bei der Füllmenge nicht mehr so ins Gewicht.
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