Ich persönlich handhabe das immer so : ich Steige ab, stell den Bock auf den Seitenständer, öffne den Tank , führe die Zapfpistole ein und setze mich dann wieder drauf , um den Tank auch voll machen zu können. Durch die vielzahl an zwischenzeitichen Berührungen des Tanks, der Zapfpistole u.s.w. bin ich mir zu 100 % sicher das ich keine Statische Entladung zwischen mir und der Zapfpistole oder dem Mopped mehr erzeugen kann.
Wie ich das dann noch schaffen sollte einen Brand zu verursachen ? Keine Ahnung. Das beim tanken nicht geraucht wird sollte ja wohl jedem klar sein !
Das ein Handy einen Brand beim Tanken auslösen kann ist zwar theoretisch möglilch , in der Praxis aber sehr unwahrscheinlich, das haben zahlreiche erfolglose Versuche der "Mythbuster's" gezeigt. Trotzdem sollte man es da nicht unbedingt auf einen Versuch ankommen lassen.
Es müßen zwar schon relativ spezielle Bedingungen herrschen, aber ich traue mir nicht zu diese jederzeit beim Tanken ausschliessen zu können, und ich kenne mich berufsbedingt im Umgang mit hoch und leichtentzündllichen Substanzen und deren Umfüllung ziemlich gut aus.
Nicht umsonst ist der Gebrauch von nicht ex-geschützten Mobiltelefonen in den Anlagen der Chemischen Industrie nur in nicht EX-Bereichen gestattet.
Mein Fazit zum Absteigen beim Tanken : Wenn der Tankende gewisse Vorsichtsmaßnahmen beachtet, ist das sitzen beim tanken überhaupt kein Problem. Da aber längst nicht jeder sich mit statische Aufladung auskennt, geschweige denn sich bei einer so alltäglichen Beschäftigung Gedanken darüber macht, ist die generelle Empfehlung durchaus sinnvoll, Murphy schlägt bekanntermaßen überall in den unpassendsten Situationen zu..
lg
Prost