Irgendwie glaube ich (noch) nicht an eine verzogene Scheibe - so einfach verzieht sich die nicht. Da muss schon was gravierendes passieren (Unfall, extreme Bremsung mit Verfärbung, etc..) - das hättest du wohl gemerkt. Solche feinen Vibrationen, wie du sie beschreibst, kommen oft von den Floatern oder von den Bremsbelegen (bzw. deren Führungen im Sattel). Versuche trotzdem die Floater zu drehen um wirklich auf "Nummer sicher" zu gehen. Schleife die Bremsbeläge etwas ab und versuche es erneut. Sieh dir auch an ob die Belägeführung im Sattel ein hohes Spiel hat. Das gilt auch für die Schwimmbolzen, auf denen der ganze Sattel hängt.
Um einen Schlag der Scheibe zu messen müssen die Floater ausgebohrt werden und Scheibe wie Stern (auch der kann verzogen sein) auf einer Messplatte ausgerichtet und gemessen werden. Wenn sich das dann aber als falsch herausstellt und die Scheibe OK ist musst du neue Floater kaufen - und die sind auch nicht gerade billig.....(so du überhaupt passende im freien Handel findest.....).
Btw: solltest du einen Verzug von mehr als ca. 0,5mm an der Scheibe haben, würde es dir warscheinlich den Lenker aus der Hand prellen.....bei 2mm hast du gute Chancen auf einen Bauchfleck....- die Floater können eine in sich verzogene Scheibe niemals ausgleichen (die würden sich rasch ins Scheibenmaterial einarbeiten oder verabschieden) - sie richten nur die gesamte Scheibe zum Schwimmsattel aus - und das nur bei der ersten Berührung der Beläge mit der Scheibe - dann richtet sich der Schwimmsattel sofort nach, da die Floater Federn haben die die Scheibe immer ins Mittel zu bringen versuchen. Deswegen ist es auch so wichtig das du die Schwimmsattelbolzen genau auf Spiel und Leichtgängigkeit prüfst.
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