..na ja mein Physik-L-Kurs ist nun wirklich einige Jahre her, aber soweit ich mich erinnere, sind Vibrationen im weitesten Sinne Resonanzen und die sind immer bei der Eigenfrequenz am stärksten.
Die grundsätzliche Frage ist erstmal: sind die Motorenfrequenzen irgendwann nahe eben dieser Eigenfrequenz (oder einem Vielfachen/Teiler)?
Und gleich als nächstes fällt dem geneigten Mitdenker wohl auch auf, daß diese Frequenzen bei einem Motor je nach Betriebszustand geradezu unzählige Zustände annehmen können.
Woraus für mich folgende Frage resultiert: Wie kann ein passives Element, wie diese "Dämpfer" über eben dieses Breitband an Frequenzen alles so dämpfen (oder eben die Eigenfrequenz so sehr verschieben), daß niemals eine starke Vibration auftritt?
Dabei ist natürlich noch zu bedenken, daß jede Konstellation an Lenkerstummeln, Brücke, Klemmblöcke, etc. eine andere Eigenfrequenz hat.
Derartige Fähigkeiten würde ich vielleicht einem Element mit zähflüssigen Eigenschaften zutrauen, aber selbst hierbei kann ich nicht beurteilen, ob da die Masse der Lenkerschwingungsdämpfer für bedeutsame Effekte ausreichten.
Für mich bleibt also die Frage offen: Sind Lenkerschwingungsdämpfer tatsächlich sinnvoll oder eher ein Mythos, weil irgendwann mal nach exakten Berechnungen tatsächlich ein positiver Effekt auftrat, der aber im Alltag garnicht erreicht werden kann?
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... wenn ich soviel würde, wie ich könnte, müßte ich definitiv zu oft tanken
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