Moin moin
Also wenn defekte mit einem einfachen Leerlaufen lassen des Vergasers umgangen werden können währ das ja OK...aber da glaub ich nicht wircklich dran....
Ich hab hier diesen Interessanten Text gefunden:
Das wesentliche Problem, das bei einer Beimischung von zehn Prozent Ethanol zu Ottokraftstoffen erwartet wird, ist die Korrosion von Aluminium-Bauteilen (sog. Ethanolatkorrosion). E10 kann insbesondere bei hohem Druck und hohen Temperaturen unter Alkoholatbildung korrosiv auf Aluminium reagieren. Besonders problematisch ist dies vor dem Hintergrund, dass der Korrosionsangriff bereits nach einer einmaligen Betankung mit E10 ausgelöst werden kann und dann nicht mehr aufzuhalten ist. Hierbei möglicherweise auftretende Leckagen im Kraftstoffsystem stellen ein hohes Sicherheitsrisiko dar.
Hinzu kommen versteckte Probleme durch die Lösungseigenschaften von Ethanol für anorganische Komponenten, wodurch das Risiko erhöhter Metallwerte im Kraftstoff gegeben ist. Auch die Verträglichkeit von Dichtungsmaterialen und Schläuchen im Kraftstoffsystem ist ungeklärt. Womit klar ist: Der Bio-Kraftstoff ist nur in Modellen einsetzbar, die ausdrücklich vom Fahrzeughersteller dafür freigegeben sind.
Gruß Andoka
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