1. An meiner GS bisher noch nicht.
2. Durch den Kontakt mit Ethanol kann sich beim Aluminium Aluminiumalkoholat bilden. Wenn das ausblüt und sich in Düsen verirrt ... Möglicherweise löst der Alkohol auch in den Vergasern verbaute Kunststoffe.
3. Nun, Gebrauchtteile sind mitunter zu beschaffen. Ich mag aber keine gebrauchten Membranen oder Vergaserschieber in meinem Vergaser.
Eventuell gibts auch gar keine Probleme, wer weiß das schon.
Das ist vermutlich so wie mit dem Y2K-Problem. Fast jeder befürchtete einen Totalausfall und was war? Nix.
Möglicherweise will die Industrie auch nur Neufahrzeuge verkaufen. Wer weiß?
Da es derzeit technisch gesehen keinen Grund gibt E10 mit der GS zu tanken, lasse ich das, bis feststeht, dass es keine Probleme gibt.
Ich vermute, dass die richtigen Probleme ohnehin mit der Gemischaufbereitung (Vergaserbedüsung bzw. Einspritzanlagen) zusammenhängen.
Aus dem Modellmotorenbereich weiß ich, dass sich Schläuche für Methanol auch mit Ethanol aber nicht mit Benzin vertragen. Schläuche für Benzin vertragen sich dafür nicht mit Methanol. Die Schläuche quellen auf oder werden hart und porös und das relativ schnell.
Aus welchem Material sind nun die Dichtungen und O-Ringe in unseren Vergasern? Vertragen die Alkohol oder nicht. Wer weiß das sicher?
Aus diesem Grund wird halt weiterhin Benzin getankt.
Was soll eigentlich das E 10 nützen?
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