Bis jetzt hatte ich nur mit Vierventilern zu tun; Dachförmiger Brennraum, zentrale Kerze...
Beim GS-Motor bin ich völliger Newbie!
Bei der "versteckten" Kerze kann ja aber keine vernünftige Verbrennung stattfinden.
Beim Brennraum taste ich mich jetzt nach "logischen" Gesichtspunkten heran:
Erstmal Kerze und Ventilsitze freilegen. Dann die Quetschkanten zurücksetzen. Das meiste lass ich gegenüber der Kerze stehen, den Rest versuch ich maximal zu verrunden, und den Brennrum möglichst kompakt ausformen. - Das ist natürlich Theorie, aber auch aus der Praxis:
Spezialisiert hab ich mich auf die "Modern Classics" von Triumph. Je nach Ausbaustufe kann ich dort die Quetschkanten zurücksetzen. - Am besten laufen die dann mit 1000ccm und komplett ohne Quetschung.
Aber wie gesagt, beim GS-Motor bin ich Newbie. Viel werde ich "aus dem Bauch heraus" entscheiden.
Wo die Reise hin gehen soll? Na ja....hmm... Ich will natürlich Leistung, der spätere Fahrer braucht aber eher was in Richtung Drehmo und einfach fahrbar.
Der Drehzahlbegrenzer wird jedenfalls nicht hoch gesetzt. - Falls Zubehörbox, dann nur um ein Klingeln zu vermeiden. Falls das mit der GS400-Kurbelwelle klappt, spricht das ja eh dagegen. Mehr als 20-21m/s mittlere Kolbengeschwindigkeit will ich eh nicht.
Steuerzeiten werden warscheinlich auch Richtung Überschneidung gehen, und die Trichter schummel ich dann auch 5-6mm Länger als not tut.
Ach ja!
Goose hat mich gewarnt bei den Nockenwellen:
Je nach Bj. soll es da verschiedene geben.
Die vermessene E-Nocke ist eine "R7", und die, die ich jetzt zusätzlich habe eine "R8". - Der Hub ist der gleiche, optisch ist die Nocke aber etwas "schlanker". Haben wir da jetzt ein Nocke mit gleichen Öffnungszeiten, aber sich langsamer öffnenden/schließenden Ventilen?

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