Vollsythetisches (Motorrad-)Öl macht nix, wenn es für Ölbadkupplungen zugelassen ist. Wenn die Kupplung nicht wäre, würde es dem Motor auch nicht schaden. Ob es für Ölbadkupplungen geeignet ist, steht eben nur bei Motorradölen drauf, beim Auto gibts nur getrennte Getriebe.
Welches Öl ist es denn.
Warum kauft man so teures Öl? Das bringt doch gar nix, außer, dass es viel kostet.
Der GS tut man damit keinen Gefallen. Nimm das günstige teilsynthetische 10W40 von POLO, HG, Louis ... das reicht.
Ich würde dir raten, nimm eine saubere Wanne, mach um die Ölablassschraube alles richtig gut sauber, fang das Öl auf, dann kannst du es vll. im Auto weiter verwenden. Zum Nachfüllen geht das noch.
Ansonsten kann es Probleme mit dem Schalten geben, wenn man zuviel Öl eingefüllt hat. Frag mich nicht warum, ich weiß es auch nicht, ist einfach so. Hatte ich auch schon.
Edit:
Kleine Anmerkung noch, wichtiger als die Öl-Marke und die angeblichen Superleichtlaufeigenschaften (was nicht für jeden Motor gut ist) ist, dass immer genügend Öl in der Ölwanne ist. Es bringt überhaupt nichts ein angeblich super gutes teures Öl zu fahren, wenn ein halber Liter Öl fehlt. Dann lieber ein billiges aber dafür immer ausreichend vorhandenes Öl. Motoren sterben nicht an der Öl-Marke sondern am Nichtvorhandensein von Öl. Die Unterschiede im Öl merkt man bei der üblichen Beanspruchung der Motoren eh nicht.
Einer meiner Fiestas hat jetzt 230000 km mit billigem Baumarktöl gelaufen. Davon die letzten 20000 ohne Ölwechsel, wird nur immer aufgefüllt. Der Motor läuft noch super, alleine der Rost nagt zu arg an dem Autochen. Naja, 20 Jahre sind schon eine lange Zeit für ein billiges Vehicel.
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Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
Geändert von berndy (15.04.2012 um 06:32:53 Uhr)
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