Hab ich doch schon. Nur die Hersteller versprechen dir das blaue vom Himmel und unabhängige Gutachten findet man so gut wie nicht.
Anhand von chemischen Formeln usw. kann man leider nicht erkennen, ob das Zeug schmiert, dazu brauchts Testreihen unter verschiedenen Betriebszuständen, die werden von den Herstellern aber gar nicht veröffentlicht weil dann die Konkurenz das ja auch herstellen könnte.
Die Schmiereigenschafte werden zudem nicht nur vom Grundöl sondern in nicht zu vernachlässigendem Umfang auch von den Additiven bestimmt.
Somit kann auch ein synthetisches Öl ohne Additive schlechter sein, als ein mineralisches Grundöl mit guten Additiven.
Einfach zu behaupten, dass generell alle Syntheseöle nur Vorteile gegenüber mineralsichen Ölen hätten, ist m.M.n. nicht haltbar.
Was hingegen stimmt, ist, dass Syntheseöle wesentlich homogener und daher auch berechnenbarer in ihrer Zusammensetzung sind.
Es ist für die Hersteller dadurch einfacher möglich gewünschte Eigenschaften der Öle zu reproduzieren, was die Herstellung wesentlich vereinfacht und die Kosten senkt.
Zudem kommt es in Hohem Maße auch darauf an, wo und welche Werkstoffpaarungen unter welchen Beriebsbedingungen geschmiert werden müssen. Nicht umsonst werden in Pkw oder Lkw-Getrieben ganz andere Schmierstoffe (teilweise sogar Fließfette) als in den Motoren verwendet.
Was interessantes zu dem Thema.
http://www.oelsumpfonline.de/motoroel/Motorenoel1.htm