Was die Leute immer sagen.
Im Motoröl sammeln sich, wenn der Motor läuft, Kondensate an. Das sind üblicherweise Rückstände von unverbranntem Kraftstoff und geringe Mengen Kondenswasser.
Kondenswasser im Öl erkennt man an einem geblichen, schaumig-pappigen Schlamm, der sich meistens am Öleinfüllstutzen zeigt. Die meisten Motoröle enthalten Emulgatoren, die diesen pappigen Schlamm im Öl erst ermöglichen. Ansonsten würde sich das Kondenswasser unter dem Öl ansammeln, das wäre nicht gut.
Wenn der Motor längere Zeit gefahren wird, verschwindet das Zeug wieder weil es verdampft.
Öl ist nicht hygroskopisch sondern eher das Gegenteil, hydophob. Deswegen werden auch diese Emulgatoren beigemischt, damit das Öl überhaupt in der Lage ist Wasser zu binden.
http://www.motor-talk.de/forum/motoroel-t1369961.html
Bei längerer Standzeit können sich die im Öl enthaltenen Additive teilweise zersetzen. Das dauert aber lange, gerade bei Ölen, die kaum solche Zusatzstoffe besitzen.
Ich mache Ölwechsel bei 6000 km, etwa nach drei bis vier Jahren, bei meiner derzeitigen Fahrleistung, natürlich auf eigenes Risiko. Da das jetzt schon min. 8 Jahre gut geht, werde ich das auch so beibehalten.
Übrigens sind diese Öl-Threads total nervig.
Die Motoren sterben nicht an zu altem oder billigem Öl, sondern an zu wenig Öl.