Das passiert mir auch immer.....

große Hände kleine Tasten...
Sehr schön erklärt.
Grundsätzlich wird immer wieder gedacht wenn man sich eine neue Gabel in ein altes Motorrad steckt, das man dann automatisch besser unterwegs ist.
Das in so einer Gabel aber schon ein paar Klickse am Einsteller für Zug und Druckstufe reichen um die neuen Gabeln aus dem Tritt zu bringen verstehen viele nicht.
Bei einer Gabel ist es ein Zusammenspiel von vielen Dingen wie die Art der Feder(Linear oder Progressiv), Ihre Federrate (Für wie viel KG sie ausgelegt ist), das Gesamtgewicht was sie verarbeiten muss, als auch das verwendete Öl(Viskosität) wichtig, aber auch über den Lenkkopfwinkel muss man nachdenken, weil der auf das Ansprechverhalten auch einen Einfluss hat. Gleiches gilt in Verbindung mit der Gabellänge, und der damit verbundenen Achslastverlagerung.
Bis hierhin haben schon viele aufgegeben weil Sie nicht wissen wo von ich rede. Jetzt kann man aber in den USD Gabel noch die Cartridg ändern, da sind sogenannte Chims drin, die bestimmen wie viel und wie schnell das Öl durch die Druck und die Zugstufe läuft. Einige Gabeln können diese Ventile von außen einstellen, andere nicht. Die RGV Gabel hat keine Versteller außen dran.
So und jetzt hab ich auch noch das Thema Federforspannung und Federwege noch nicht mal angesprochen.
Wie Ihr seht ist das Thema Gabel sehr komplex, und man muss sich wirklich grundlegend damit beschäftigen, weil bei der Abstimmung auch noch die persöhnlichen Dinge dazu kommen, die Art des fahrens ist Geschmackssache.
Bei unserere Rennfahrerei sind einige die fahren sehr stramm abgestimmt, andere schaukeln über die Strecke das du denkst der hat ne hochschwangere Seekuh unterm Hintern, aber schnell sind sie beide....