@Hollyangel Das hört sich ziemlich genau nach dem bekannten Benzinhahnproblem an. Was mich bisschen stutzig macht ist, dass es bei deiner GS wohl auch auf PRI Probleme gibt. Hast du mal den Benzinhahn auf PRI gestellt, bevor du eine Weile auf über 120 beschleunigst oder hast du während der Fahrt kurz auf PRI gestellt? Auch auf PRI dauert es ein paar Minuten, bis wieder Benzin in die Schwimmerkammern gelaufen ist.
Es kann sein, dass es mit einem neuen Benzinhahn weg ist, ich bin mir da aber nicht so ganz sicher.
Es kann nämlich auch eine andere Ursache als eine verhärtete Membran haben. Ehrlich gesagt, glaube ich auch nicht so recht an eine verhärtete Membran. M.M.n. würde das dann auch Probleme machen, wenn der Motor nicht so hochtourig läuft. Die Membran wäre dann ja genauso hart aber der Motor würde dann noch weniger Unterdruck erzeugen aber auch weniger Benzin brauchen.
Da reicht schon eine minimale Undichtigkeit irgendwo auf der Unterdruckseite des Hahns oder im Vergaser.
Möglicherweise ist das sogar drehzahlabhängig. Wenn ich mich richtig erinnere hat da AmigaHarry vor langer Zeit mal etwas geschrieben, dass es bei höheren Drehzahlen in den Vergasern zu ungünstigen Druckverhältnissen kommen könnte. AmigaHarry schrieb auch etwas davon, dass man die Feder im Unterdruckbenzinhahn kürzen könnte und irgendwo "Wurmschrauben" reindrehen soll. Vll finde ich den Beitrag noch. Tatsächlich gefunden.
http://forum.gs-500.de/showthread.ph...ruckbenzinhahn
Die Durchflussmenge durch die Leitung und den Hahn reicht ja grundsätzlich, sonst würde das auf PRI oder nach dem Umbau auf manuellen Betrieb auch nicht reichen.