Abgesehen vom rechtlichen Aspekt, den Thom ja schon angesprochen hat, gibt es die Möglichkeit mit einem Elektromotor an der Tachowelle den Kilometerstand zu korrigieren, falls du den Tacho nicht öffnen willst. Das Öffnen birgt immer die Gefahr etwas kaputt zu machen.
Ich weiß nicht, ob der GS-Tacho auch rückwärts läuft, müsste man ausprobieren. Wären dann nicht so viele Kilometer. Du kannst ihn aber auch vorwärts laufen lassen. Da der Tacho ja 5-stellig ist, kommst du in ca. 69000 km wieder auf ca. 41000 km.
Diese Methode dauert halt ewig. Das wäre etwas für die Winterpause.
Bei der von Thom beschriebenen Methode kann es passieren, dass die Zahlen nicht mehr in einer Reihe stehen.
Wenn du viel Geld investieren willst, kannst du mal bei einem Fachbetrieb für Tacho-Reparaturen nachfragen. Die haben z.B. entsprechende Werkzeuge um den Tacho zu öffnen und einzustellen.
Ein Wegstreckenzähler, das ist das Ding, das den Kilometerstand anzeigt, ist übrigens nicht vorgeschrieben. Grundsätzlich ist der Kilometerstand verkehrsrechtlich gesehen auch belanglos. Allerdings ist die Angabe der Laufleistung also des Kilometerstandes beim Kauf/Verkauf Gegenstand des Kaufvertrags. Macht man da falsche Angaben, begeht man einen Betrug. Wenn man aber sagt, dass der Tacho getauscht wurde, weil er kaputt war, und noch die Kilometerstände z.B. durch ein Foto nachweisen kann, reicht das. Dann braucht man auch nichts am Tacho zu verändern.
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Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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