Ungewollter Spritfluss im Vergaser
Etwas beschämt muss ich feststellen, dass ich hier im Forum wohl recht große Vergaserschwierigkeiten habe. Das Thema hier hängt meinen beiden vorangegangenen Themen zusammen.
Momentan kann ich folgenden Sachstand festhalten:
Nachdem ich Schwimmerkammerdichtung, Nadeldichtung und alle anderen Dichtungen in der Schwimmerkammer getauscht habe, das Nadelventil justiert und geprüft habe, laufen meine Vergaser, von Seiten der Schwimmerkammer, nicht über!!!
Den Unterdruckschlauch habe ich nicht angeschlossen (Hab ihn vom Benzinhahn abgezogen und mit Isolierband abgedichtet, damit keine Falschluft gezogen wird. Den Stutzen am Benzinhahn habe ich freigelassen).
Dennoch musste ich eben beim Öffnen der Vergaserdeckel das sehen:
erstes Bild
Die Düsennadelmembran, sowie der restliche Kopf des Vergasers sind überzogen mit einem Benzinfilm, und das auf BEIDEN Seiten.
Es war ja unmöglich das der Gaser über den Unterdruckschlauch am Benzinhahn Sprit angesaugt hat, daher vermute ich das der Sprit, welcher die Düsennadelmembran einsaut, aus dem Choke-System kommt. Dies würde auch begründen warum beide Gaser betroffen sind.
Nun stellt sich mir die Frage WARUM???
Könnte z.B. eine verstopfte Leerlaufdüse dafür sorgen, dass die Düsennadelmembran aus dem Choke-System Sprit ansaugt??
Ich bin immer davon ausgegangen, dass eine verstopfte Düse halt dicht macht und gut, in letzter Konsequenz wird die Spritzufuhr unterbrochen und der Motor geht aus, Ende.
Mittlerweile bin ich mir sogar unsicher über die Einbaureihenfolge der Düsennadel. Liegt ein weißes Plastikplättchen auf dem Metallring, welcher in die Kerbe der Düsennadel greift???
Kann man das Choke-System von der Spritzufuhr im Vergaser abkoppeln, um die Fehlerquelle einzugrenzen???
Trotz des Überlaufens ist mein Kerzenbild links und rechts ziemlich mager.
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Motorradfahren ohne zu stürzen, ist wie Saufen ohne zu kotzen.
 Entweder man ist verdamt trainiert oder hat nicht alles gegeben!
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