Zitat:
Zitat von seife
Kurz nachdem ich vor fast 3 Jahren die Kette hatte wechseln lassen (war "ganz normal" "gespannt", ich habs nicht nachgemessen, aber schien ok), habe ich das mal durchexerziert: Spanngurt um die Schwinge, über die sitzbank, andere seite auch um die Schwinge und dann immer stärker gespannt. Bis dann, irgendwann auf halbem Weg nach oben, die Kette wirklich spannte. Also Achsmutter hinten auf, Rad ein paar Millimeter nach vorn, Spanngurt weiterspannen => Kette spannt wieder => Rad noch weiter nach vorn... Bis ich halt über den "Scheitelpunkt" drüber war. Dann Rad fest, Spanngurt ab.
So fahre ich jetzt seit 14000km, ohne die Kette nochmal nachzustellen.
Jetzt ist die Kette gefühlt relativ locker (aber seit 14tkm unverändert). Wenn ich am Wochenende in die Garage komme, messe ich mal nach.
|
Ja, so macht man das wenn man zB ein längere Federbein spazieren fahren will.
Statt mit Spanngurten zu arbeiten, kann man auch die Schraube vom Federbein oben lösen.
Wenn Antriebswelle und Radachse parallel zum Boden auf einer Ebene liegen ist der Weg zwischen ihnen am längsten.
Da muss der Durchhang nur >=0 sein.
Wenn man den Aufwand mal betrieben hat ist es aber nicht zu Ende gedacht, dann den Durchhang (oder Kettenspiel) nicht auf eine einfache Art (zB auf dem Seitenständer) nachzumessen um dann einen Wert zur zukünftigen Orientierung zu haben...
Ich denke Suzuki wird bei den Angaben im Handbuch/Wartungsanleitung schon einen halbwegs korrekten Wert vorgeben.
Meine Kawa würd ich gern mit etwas mehr Durchhang fahren, dann bekomme ich aber nerviges Konstantfahrruckeln.