Solange man keine besondere Abstimmarbeit machen will (also sowas wie Federanpassung, Düsenoptimierung,...) sind an den ollen Gleichdruckvergasern genau 3 verbundene Gemischsysteme mit festen Düsen verbaut. Da kann amn genaugenommen außer Leerlaufgemischzusammensetzung und Hauptdüsendurchlass (Nadelhöhe) nix ein- oder halt verstellen. Bei Gasern wie an der CX500 z.B. kann man noch icht mal die Schwimmerhöhe justieren...
Stellt man das alles auf grundeinstellung ein, läuft die Kiste immer. Das Feintuning ist dann nur noch ein Geduldsspiel.
Krötig werden die Dinger erst, wenn man anfängt, mit Nadelgeometrie, Hauptdüse und Nebendüse rumzufummeln, Ausgleichsbohrungen zu setzen oder die Leerlaufkanäle aufzuweiten. Dann sollte man schon mehr Hintergrundwissen ansammeln vor dem ersten Handgriff.
Aber das, was hier im Allgemeinen ""Vergaserrevision" heißt, daß kann jeder Schrauber auf dem Küchentisch und OHNE weitere Kenntisse abseits des Handbuchs machen.
Das sind ja keine Registervergaser mit Beschleunigerpumpe etc.
Einzige Werkzeuge: Kreuzschlitzschraubendreher, Flachschraubendreher, ggfs. Nuss oder Schlüssel 6er, 7er oder 8er Schlüsselweite oder 4er/5er Inbus(falls da schon mal jemand Schrauben getauscht hat). Alles ganz normale Hausmannskost...
Gruß
Roman