Sowas löst sich schon mal, wenn ein ganz Schlauer z.B. Kupferpaste auf verchromte Schrauben schmiert
Nein ernsthaft, von Kupferpaste über Fett und bis zu handfest eingedreht aber nicht nachgezogen, war alles schon mal da. Glück gehabt, daß da nicht mehr passiert ist!
Jetzt: Ab zum Händler, Originalschrauben holen! Man KANN zwar andere Schrauben einsetzen (dank des labbrigen Gegenhalters und der mnimalen Anzugskraft reichend da auch typische 8.8er mit Schaft mehr als aus), aber es hat einen guten Grund, daß man dort eine spezielle Schraube benutzt. Meist sind die Sattelschrauben mit selbstsicherndem Kopf (also gezahnt), mit Bund oder gleich ganz verchromt, um auch noch der Korrosion am Alu vorzubeugen. Kostet nicht die Welt und ist schnell getauscht.
Nimmt man Normalschrauben und dann noch mit irgendeiner Unterlegscheibe, dann stößt man den TÜV direkt mit der Nase auf die veränderten Bremsenteile...meist mit einem wenig positiven Ergebnis.
Andererseits nimmt es auch kein Prüfer übel, wenn ein Endurist z.B. alle Schrauben am Bike durch passende versionen mit Torx oder Inbus ersetzt und dies auch festigkeitsmäßig überlegt getan hat.
Ich z.B. fahre mangels geeigneter Nachlieferung von Yamaha jetzt gekürzte Hondaschrauben in meiner XTZ...
Trotzdem wäre meine klare Empfehlung: Nicht rumprobieren, OEM-Teile besorgen und fertig.
Gruß
Roman