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Alt 06.02.2018, 16:20:32   #26
Saugwurmmensch
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Zitat von Heiner Beitrag anzeigen
Salute! Bei der CB500 mit ihren 8 Ventilen werden die Nockenwellen zum Wechseln der Shims ausgebaut - no problem - solange man nicht vergisst, den Steuerkettenspanner einzudrehen... (Dort sitzen die Shims unter den Tassen, man MUSS also die NW abheben.)

Gibt es einen konstruktionsbedingten Grund, dies bei der GS500 anders zu machen? Hier ist der Ausbau der Nockenwellen noch einfacher. Im Grunde müssen sie ja nicht mal wirklich ausgebaut werden, sondern nur angehoben. Das ist kein Aufwand, man muss ja nicht mal die Zahnräder aus der Kette nehmen dafür.

Und dann kann man mit beiden Händen ganz in Ruhe alles machen was man will. Bei meiner GS gingen die Shims überhaupt nicht raus, ohne dass ich die komplette Tasse in die eine Hand genommen habe und mit der anderen mit einem kleinen Schraubenzieher am Rand des Shims ansetzen konnte.

Da rutscht nix ab, und vor allem fällt nix irgendwo rein...

Aber sagt mir, wenn ich falsch liege. Ich persönlich würde jedenfalls weiterhin gerne auf dieses Hebelwerkzeug verzichten. Meinem Sohn ist es bei seiner GS auch abgerutscht und mir tut es ein bisschen weh, wenn ich an die Ventile denke...

(Beim Zusammenschrauben der Lagerhälften dürfen dann ruhig ein paar Tropfen MOS2 auf die Welle. )
Die Nockenwellenlagerbockschrauben der GS sind Dehnschrauben.
Klar, manche lösen die mehrfach, aber das kann ins Auge gehen.
Bei knapp 3€/stk macht ein Wechsel der Schrauben die Ventilspielkontrolle teuer.

Es ist wirklich nur eine Übungssache mit dem Niederdrücker.
Und bei dem Aufwand macht 1-2x abrutschen den Kohl nicht fett.
Und die Gefahr, die Steuerzeiten zu verstellen gibt es auch nicht.

@3y3joe: Bei der ER-6 müssen die Nocken auch ausgebaut werden. Die knopfzellengroßen Shims sitzen dann unter Kappen.
Das ist bei den meisten Maschinen heutzutage der Fall.
Erleichtert den Ventiltrieb für höhere Drehzahlen, ist billig und verschleißfrei.

@Kay73: ja, wenn bei 24 Mm das Spiel Richtung Maximum gestellt wurde und man dann nur durch die Gegend zuckelt, kann das lange halten.
Ohne die Ventilspielkontrolle davor wäre die Kiste mit Sicherheit nicht so weit gekommen.

Es geht doch darum, dem Neuling in Sachen GS darauf hinzuweisen, dass sowas gelegentlich gemacht werden muss.
Und egal wie viele Kilometer die Maschine runter hat, sollte man am Anfang 1x vernünftig durchwarten. Dann hat man so lange Ruhe, wie das Gewissen es zulässt.

Edit:
@3y3joe: Hast du bei deiner GS mal die Kompression gemessen?
Mit genügend Ölkohle wird das Spiel mit der Zeit vermutlich auch größer.
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