Jetzt wird's ganz OT, aber die originale Frage ist ja ziemlich beantwortet
Nach meinem "Fachwissen" sind CDI (Capacitor Discharge Ignition) die, die über eine Extra Spule in der Lichtmaschine Kondensatoren auf eine relativ hohe Spannung aufladen und dann über ein Schaltelement (Thyristor, selten Transistor) die hohe Spannung in den Primärkreis der Zündspule schicken.
So wie ich den Schaltplan der GS500E lese, hängen die Zündspulen auf der einen Seite an +12V (über Zündschloss, Killschalter, Seitenständerrelais) und werden vom "IGNITOR" auf Masse gezogen.
Nach der mir geläufigen Definition ist das eine ganz "ordinäre" Transistor/Thyristorzündung, aber keine CDI.
Ein hinweis auf CDI ist auch immer, wenn keine Batterie für die Zündung benötigt wird. Mir bekannte Beispiele sind die Rotax-Motoren in den MZ 500R / Silverstar Modellen.
Ich lese aber gerade, daß es auch Modelle gibt, die die Hochspannung aus einem Spannungswandler gewinnen. Da würde ich aber erwarten, daß die Zündspule einseitig an Masse liegt und nicht an den +12V Bordspannung.
Das kann aber auch eine Frage der Definition sein.