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Alt 26.10.2018, 03:32:56   #15
berndy
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Die Teile muss man schon einige Zeit in dem Vergaserreiniger einweichen. Man sollte die Anwendungshinweise auf der Dose beachten.

Mit WD40 lösen sich die Ablagerungen wahrscheinlich nicht so gut. Das hilft eher bei öligen bzw. teerartigen Ablagerungen und verdrängt Wasser. Die Benzinrückstände sind teilweise kristallin. Keine Ahnung was das ist. WD40 besteht zu einem großen Teil aus Petroleum, in den Vergaserreinigern sind relativ starke Lösungsmittel wie Toluol, Isopropanol u.ä. Das Zeug ist auch keineswegs ungefährlich, man sollte mindestens für gute Belüftung sorgen.

Ich habe diesen Vergaserreiniger benutzt, ist aber egal, die dürften alle ähnliche Inhaltstoffe haben und ähnlich wirken. https://www.louis.de/artikel/procycl...13425090917b64

Man kommt aber um eine mechanische Reinigung mit Bürste, Pinsel, Lappen nicht herum.

Es kann auch sein, dass die Reinigung nicht beim 1. Mal klappt.

Wieviel du damit hinbekommst, hängt ja von der Verschmutzung und deiner Arbeitsweise ab. Ich habe für meine Schwimmernadelventile etwa eine viertel Dose gebraucht. Ich würde die Kleinteile in ein Glas geben, das Zeug in das Glas sprühen, bis alle Teile benetzt sind und dann das Glas zuschrauben. So kann der Vergaserreiniger länger einwirken. Mit dem schmutzigen Vergaserreinger kann man die Vergaser ja außen noch mit einem Lappen abwischen.

Wenn ich es nochmal machen müsste, würde ich wahrscheinlich neue Schwimmernadelventile verbauen. Das spart Zeit und funktioniert vermutlich schon beim 1. Mal.

Louis bietet auch Schraubertipps an:

https://cdn1.louis.de/content/catalo...6-vergaser.pdf
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Man sollte es so oder so nicht übertreiben.

Geändert von berndy (26.10.2018 um 03:43:50 Uhr)
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