Das ist im Grunde kompletter Schwachsinn! Die haben nicht begriffen wozu dieses semipermeable Ventil da ist (nein - es ist kein "Restrictor"). Die Mikuni/Suzuki-Ingenieure sind keine Idioten. Dieses Ventil sorgt dafür, das am Hahn kein pulsierendes Vakuum anliegt - es lässt in beiden Richtungen durch, aber mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten/Mengen. Es besteht aus der sichtbaren Platte und darunter aus einem kalottenförmige Gummipfropfen, dessen Haltenase man in der Mitte sieht
Mit diesem "Aufbohren" funktioniert die Glättung nicht mehr und der Schließkolben fängt im Ansaugtakt zu schwingen an. Dann ist es nur mehr ein Frage der Zeit ob Oring oder Membran vorher eingeht. Bei Standgas hört man das sogar klickern. Bei Benzinhähnen die direkt am Tank sitzen, scheppert das richtig, weil der Tank einen Resonanzkörper bildet.
Wenn man das macht (aufbohren oder rausreissen), dann MÜSSEN in den Vakuumschlauch ein bis zwei Stk. ca. 3cm lange Wurmschrauben (in Deutschland: Madenschrauben) eingeschoben/eingedrückt werden. Diese müssen fest im Gummischlauch sitzen.
Was passiert dann: Der Luftstrom muss den feinen Weg über die Gewindegänge nehmen. Dadurch braucht er mehr Zeit als zwischen 2 Ansaugtakten (bei Standgas) vergeht und es baut sich an der Membran ein konstant stabiles Vakuum auf. Stelt man den Motor ab, baut sich das Vakuum in 1-2 sek wieder ab und der Hahn schließt zuverlässig.
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