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Alt 27.04.2021, 22:35:53   #44
Rapido
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Zitat von DaMarv Beitrag anzeigen
Hey.
Meiner Meinung nach bleibt da wirklich nur ne vernünftige Adapterplatte mit Festigkeitsnachweis bauen die auch in verschiedenen Positionen einstellbar ist.
Bspw. Adapter von GS Rahmen auf SV 650 (99-02) Knubbel.
Ich hatte im Vorfeld schon ein wenig recherchiert und hätte wegen der Verstellbarkeit am liebsten eine annähernd passende Anlage mit Adapterplatte genommen, auch wenn sie für eine andere Maschine bestimmt ist.
Aber Informationen über die Anbaumaße sind - unter Corona Bedigungen - noch schwerer zu bekommen. Kein von mir angeschriebener Händler kennt die Lochabstände der Adapter. Und einfach zum nächsten Händler fahren und Messschieber dran halten geht ja gerade nicht.

Hinzu kommt, dass z.B. TRW Lucas zwar mit Adapterplatte arbeitet und viele Modelle abdeckt, aber auf der Homepage zu keiner einzigen Anlage Anbaufotos hat. Es gibt nur eine Anbauanleitung mit einigen Detailfotos ohne Angabe des Modells. Auch auf ebay und besonders bei Louis gibt es nur "ähnliche Abbildungen". Die brauchbarste Informationsquelle sind noch ebay Anzeigen von Gebrauchtanlagen, wo man anhand der Stellung von Rasten und Hebel zu den Befestigungsbohrungen in etwa abschätzen kann, in wie weit die Rasten nach hinten und nach oben wandern.
Nach den mir zugänglichen Unterlagen kommen Anlagen für folgende Fahrzeuge in Frage (alle Beispiele mit TÜV Gutachten):

Am besten geeignet: Honda CBR 900 RR SC28 und SC33, Lochabstand 80 mm.
Nacharbeit notwendig, nicht wegen der Suzuki Toleranzen wie hier schon mal zu lesen, sondern weil die GS ein Abstandsmaß von 81 mm hat und die Durchgangsbohrung nur 8,6 - 8,7 mm hat.
Möglich wären Adapterplatten MCF721 für die Verwendung der Original GS Rasten. Eine komplette Anlage von TRW gibt es für die SC28 / 33 leider nicht.
Alternativ ältere Anlagen von ABM die keine variable Befestigung haben:
ABM für SC28 - hydraulischer Bremsschalter oder
ABM Cassico für SC33, Anlenkung für Schaltgestänge müsste nach unten gelegt werden, ob Anbau der Bremspumpe passt, ist schwer zu erkennen.

Evtl. geeignet wären Anlagen für die CBR 600 F. Das Abstandsmaß der Befestigung ist 73 mm also reine Adapter wären unbrauchbar, aber eine komplette Anlage könnte man passend machen:
Phoenix Alu poliert mit Aufnahme für elektrischen Bremsschalter die Arme könnten lang genug sein, um sie auf 81 mm aufzuweiten. Ob das ohne sichtbare Spuren geht (wegen aaS)??

Yamaha R1 (leider habe ich noch keine Zuordnung des Baujahrs gefunden) Lochabstand 79 mm.
Hier wird es schon schwieriger, aber machbar, wenn man auch die Bremspumpe von einer R1 bekommt.
Z.B. Yamaha R1 rechts die Ärmchen ließen sich wieder biegen und die Anlage würde auch keinen Argwohn der Rennleitung auslösen. Nur der aaS könnte sich daran stören, dass eine Nachverfolgbarkeit der Teile schwierig ist, wenn Yamaha die auch nicht kennzeichnet (wie das R6 Federbein, das ich deshalb noch nicht eingetragen bekommen habe).

Zum Abschluss noch mal mein Erkenntnisstand zu Adapterplatten und Komplettanlagen mit den Teilenummern von TRW / Lucas. In der Kommentar-Spalte habe ich die bisher gefundenen Lochabstände eingetragen. (Wenn jemand gesicherte Maße beisteuern kann, trage ich die gerne nach.) Zu den farblich markierten Teilenummern habe ich im Netz Hinweise gefunden, dass die schon mal jemand verbaut haben soll. Bei den anlagen für die Suzukis konnte ich aber auf den Bildern erkennen, dass die Rastenposition sich durch die Austauschanlage nicht erkennbar nach hinten verschiebt.
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