Es war einmal eine GS 500, die für 750€ erstanden wurde.
Sie besaß neue Bremscheiben und progressive Gabelfedern und hatte 40tkm drauf, Vorbesitzer waren fast ausschließlich Frauen; das Mopped schien auch wenig Regen abbekommen zu haben, also war das Angebot ok.
Ansonsten war der optische Zustand, naja, typisch für ein Motorrad, das nur zum Fahren gebraucht wird.
Als erstes wurden die Bremsleitungen gegen Stahlflex getauscht, Lenkerendenspiegel, befreiten das Sichtfeld.
Nach Ventilspieleinstellung und Synchronisation lief der Motor gut.
Ein Kult-Banditfederbein macht das Schaukelfahrwerk recht sportlich und zur Front passend.(30€ fürs Federbein und 130€ für die Eintragung

)
Neue Reifen und Sitzbanbezug machten das Erlebnis weniger rutschig.
Doch es fehlte was... Es passte nicht ins Bild ein fahrbares Motorrad zu fahren, das den Eindruck machte, der Verschrottung knapp entkommen zu sein.
Es folgten viel Arbeit, abegerissene Schrauben, Putzen, neu Fetten, Lagerwechsel etc.
Getoppt mit eigener Lackierung und paar schöne Anbauteile.
Der ganze Spaß hat sich ein Jahr lang hingezogen, doch die Wertschöpfung verzeiht die ganze Tortur.